Das Auto und der Umweltschutz

So hat es mal angefangen

Das Erdöl wird immer knapper. Dieser Umstand ist schon lange bekannt. Also sollten die Autos mal leichter werden. Ist ja auch klar. Um weniger Masse zu bewegen, braucht man eben auch weniger Benzin oder Diesel. Ist ja logisch. Als zweites kam der Luftwiderstand ins Visier. Autos mit nem CW-Wert von einem Kleiderschrank brauchen auch mehr Treibstoff. Das ergab dann die „windschnittigen“ Karosserien. Außerdem wurden die Motoren etwas effizienter. Da hat dann ein Wagen mit 120 Pferdchen und 2 Litern Hubraum nur ca. 7 bis 8 Liter verbraucht (real ermittelt). Als nächstes kam das 3-Liter-Auto. Dieses Vorhaben klappte beim Diesel, der Benziner lag leider immer noch etwas höher im Verbrauch. Zeitgleich sollten die Karosserien übersichtlicher werden. Gut, das hat nix mit Umweltschutz zu tun, Aber mit der Unfallverhütung. Erkläre ich später noch. Wegen der höheren Steuern und Versicherungen, war der Diesel erst ab 30.000 km im Jahr rentabel. Darüber hinaus sollte ein Diesel auch heute noch hauptsächlich für Langstrecken genutzt werden, auch heute noch. Auf Kurzstrecken ist der Verschleiß sehr hoch und es geht sehr viel Wärmeernergie zum Aufheizen des Motors verloren.

Wie sieht es heute aus?

Die Anzahl an Dieselfahrzeugen ist gestiegen. Aber sehr viele Autos laufen nur auf Kurzstrecke. Das rechnet sich nicht und der Nutzen für die Umwelt bleibt zweifelhaft. Ich hab mir mal so die Verbrauchswerte angeschaut. Da wird einem ja angst und bange. Die Kisten verbrauchen trotz moderner Technik mehr als in den 80er Jahren. Die Autos sind einfach zu schwer geworden. Hier ein Beispiel. Wog der Golf 1 damals je nach Ausstattung zwischen 790 kg und 930 kg, bringt er heute 1205 kg bis1615 kg auf die Waage. Das liegt zum Teil daran, dass er insgesamt auch etwas größer geworden ist. Aber nicht nur daran! Im Laufe der Jahre wurde immer mehr Elektronik verbaut. Viele der heutigen Funktionen brauchen Stellmotoren, Extraplatinen und natürlich auch jede Menge an Kabeln. Die Schallisolierung wiegt natürlich auch so einiges. Doch mal ganz ehrlich, brauchen wir das alles wirklich????? Durch immer mehr Elektronik, die auch im Ruhezustand aktiv ist, müssen ja auch die Bleibatterien größer werden. Also noch mehr Gewicht.

Airbags, ABS und Gurtstraffer tragen zur Sicherheit bei. Das steht außer Frage. Aber all die anderen Systeme sind doch nur reiner Luxus, ohne den das Auto auch fährt. Vernünftiges und angepasstes Fahren vermeidet auch Unfälle! BMW plant sogar eine neue Limousine, die dann so knapp 2,5 TONNEN wiegen wird. Da fragt man sich doch: WOZU?????? Tja und all das irgendwie überflüssige Gewicht muss bewegt werden und vor allem beschleunigt werden. Das heißt größere Motoren mit mehr Leistung und eben auch mehr CO²-Ausstoss. Aber wir sind ja umweltbewusst.
Tja nun kommt der Hammer! Angeblich wollen ja alle einen SUV. Also baut man alle Modelle um und verpasst ihnen den SUV-Look. Super!!!! Noch mehr Blech und noch mehr Gewicht. Da ganze war aber ein raffinierter Schachzug. Erst über Werbung den Leuten einreden, sie müssen SUV fahren und dann behaupten, der Verbrauche will es ja so. Genial, einfach genial. Von vielen Bauteilen her müssten die neuen Autos übrigens leichter werden. Statt Stahl wird Aluminium-Magnesium-Silikat verbaut. Es ist wesentlich leichter als Stahl und fast genau so stabil.

Der CW-Wert

 Foto: dpa, Audi
Aufsehen erregte Audi im Jahr 1982 mit dem 100: Er war zu der Zeit laut dem Hersteller „die strömungsgünstigeste Serienlimousine der Welt“.

Es heißt von der Automobilindustrie, der wäre nicht relevant und bis 60 km/h geringer als die Rollreibung der Reifen. So so. Soll das nun bedeuten, alle Autos fahren nur unter 60km/h? Und dann kann es nicht sein, dass der CW-Wert auch unter 60 km/h nicht da ist. Er kommt also erst später zum Tragen und bildet den Hauptwiderstand. Aber er ist doch da, wenn auch nur als kleine Größe. Ergo gehört er doch auch zu den Faktoren, die den Spritverbrauch negativ beeinflussen. Für mich ist das ein fadenscheiniges Argument, dass aber die Politiker glauben. Ich sag nur Physikunterricht. Oder wart ihr Hohen da mit was anderem beschäftigt????

Hätte man die Bemühungen aus den 70er und 80er Jahren konsequent weiter verfolgt und entwickelt, wäre der CO²-Ausstoss heute weitaus geringer. Aber wahrscheinlich hätte das den Interessen vieler Politiker geschadet oder so nach dem Motto, geht nicht, also machen wir was anderes und sorgen für GEWINNE; GEWINNE; GEWINNE. Ein Boykott solch überladener Autos wäre zum Beispiel ein Anfang. Aber NEEEEEE, ist ja unbequem.
Also bis in X Jahren, wenn sich alle wieder mit der eigenen Muskelkraft fortbewegen müssen.

LG Jürgen.


PS: Mein Ascona mit 2,0 Litern Hubraum hat nur 8,2 Liter je 100 km verbraucht. Seine 115 PS reichten für ca. 220 km/h aus, wenn man wollte. Bei 100 km/h hat er auf der Autobahn nur 6,5 Liter gebraucht. Es war also nicht alles Sch***e in der alten Zeit.

Original-Link:

https://unserelebensgeschichte.blogspot.com/2019/11/das-auto-und-der-umweltschutz.html

Spaziergang mit Fellnasen und Schnattertongs

Wir besuchen die Fellnasen

Als wir mit Pepe zum Laufen und Toben unterwegs waren, mussten wie auch die Fellnasen kurz besuchen. Das gehört bei uns auf dieser Route einfach dazu. Pferdenarren werden das verstehen.
Gegen Ende von Pepes Ausflug und dem Toben waren auf der Nachbarwiese ganz viele Gänse. Pepe fand die total uninteressant, braver Hundi.

Nur als Renate noch näher heran wollte, ergriffen sie die Flucht

Hier ist das Video, viel Spaß beim Anschauen

.https://www.youtube.com/watch?v=EK-jSBIcaCU

LG Jürgen

Original-Link

.https://hufrehe-blog.blogspot.com/2019/10/spaziergang-mit-fellnasen-und.html

Pepes neues Outfit ist da

Hier ist das UNBOXING

Nachdem mich, Pepe, gestern nun leider der Paketbote gemobbt hat, ist Herrchen in die Stadt gefahren und hat das Paket abgeholt. Ich weiß nicht, was aufregender war, das Paket oder die Rückkehr von Herrchen. Und dann wurde die Pappschachtel geöffnet.

Boah, so viel Karton für mein neues Halsband und meine neue Leine. Herrchen hat das aber auch spannend gemacht.

Der erste Blick in den Karton. Der Inhalt enthielt etwas Fremdwerbung, ist aber OK.

Soooo, das ist also mein neues Outfit. Gefällt mir.

Juhu, die erste Anprobe.

Steht mir doch, oder? 

Ja, so sitzt das gut.

Wow, da ist ja sogar ein Halstuch dran. Hast Du gut gemacht Herrchen.
Und wie steht es mir?

LG
PEPE

Original-Link:

https://unserelebensgeschichte.blogspot.com/2019/09/pepes-neues-outfit-ist-da.html

Wer den (die) Wa(h)l hat ….

Spass muss sein …

Als braver Bürger gehe ich natürlich zu den Wa(h)len. Doch dieses Mal war ich etwas irritiert. Da gab es keine Wale wie sonst auch. Weder Frau Buckelwal (A.M.) noch Hernn Grindwal. Selbst einen Walhai habe ich vegebens gesucht. Aber wo sind denn nu‘ alle hin?

Wahrscheinlich haben sie sich alle in der Walurne versteckt. Sie gelten ja als vor dem Aussterben bedroht.

Ich habe trotzdem mein

gemacht

Es war erstaunlich leer für ein Wal-Lokal. Hätte da mehr Andrang erwartet.

Also bis denne danne

Jürgen

Chiwas Hufrehe-Geschichte – Teil 40

Bisher blieb Chiwa auf dem Gnadenhof gesund – das Jahr 2018

Alle Fotos von Chiwa, Prima und ihren neuen Freunden auf Gnadenhof Gaia’s Traum haben als Quelle die Facebook-Seite des Hofes, das gilt auch für die Videos, die ich noch dazwischen setzen werde. Hier findet Ihr den Link dahin und übrigens auch auf die Seite, wo jeder, der mag, etwas spenden oder Pate für eins der Hoftiere werden kann.

https://www.facebook.com/GaiasTraum/

Na ja .. ich möchte jetzt ein bisschen positiver weitermachen, denn wir hatten den richtigen Instinkt, Chiwa und Prima auf genau diesen Gnadenhof zu bringen, wo sie geliebt, gehegt und gepflegt werden, auch wenn die ersten Wochen nach ihrem Umzug für uns aufgrund der Aktivitäten unserer Stalkerinnen weiterhin sehr stressig weitergingen. – Ich hatte ja damit aufgehört zu sagen, dass der nächste Text den Titel „Uns fast unbekannte Menschen“ hätte. Ich erzähle nun, was dieser Titel zu bedeuten hatte.

 Gleich beim Losfahren mit Chiwa und Prima zum Gnadenhof fuhren unsere Weidenachbarin Alexandra Harms und ihr Mann hinter uns her .. ganz zufällig, hat sie uns später erzählt. Natürlich war das kein Zufall und auch wenn Jürgen und ich das nicht wirklich beweisen können, weil die beiden dann an der B 404 in Richtung Kirchbarkau, wo sie ja wohnen, abgebogen sind, wir sind sicher, an jeder der nächsten möglichen Ecken warteten schon die Leute, die uns weiterverfolgen würden um zu erfahren, wo es hingeht .. mit der heutigen Smartphone-Technik ja gar kein Problem.

 Wir waren ganz freundschaftlich auseinandergegangen. Wir hatten auch ehrlich gesagt, bei Prima hatte Jürgen das Hufemachen wegen des Wetters nicht mehr geschafft und einen Pferde-Zahnarzt, der auf dem Hof bald kommen sollte wie jedes Jahr, hätten unsere beiden noch nie gesehen gehabt. Keiner war uns deshalb böse gewesen. Das änderte sich aber schnell, als der Fadebook-Mob dann auf der Gnadenhof-Seite aufschlug.

Jemand hat dort erzählt .. wer ist klar nicht zu beweisen, aber wir vermuten, dass es wie immer telefonisch oder per E-mail oder Privatnachricht entweder Alexandra Harms (vermutlich sie) oder aber auch Michaela Schau gemacht haben, auch wenn beide das abstreiten werden und die Polizei einem bei Stalking ja nicht hilft, sowas genauer zu ermitteln.

Na ja .. der Zahnarzt stellte fest, dass Chiwa EOTRH hätte, eine ganz fiese Zahnkrankheit, doe Nordponies oft haben und ihr 10 Zähne gezogen werden müssten und auch Prima altersbedingt 4 wackelige Zähne hatte, die raus mussten. Das wurde teuer. Teilen und sammeln helfen hat der 4-Hufe-Facebook-Mob rund um unserer Stalkerinnnen allerdings sicherlich genauso wie wir selbst und viele andere, denn das Geld für die Zahnbehandlung war schnell zusammen und der Spruch oben auf dem Foto, auf dem Chiwa und Prima erste Kontakte zu den anderen Pferden dort aufnehmen „Liebe Menschen, Ihr seid tierisch toll“ bezieht sich darauf, dass so schnell genug Spenden eingegangen waren.

Unsere zwei beiden waren ganz lieb bei der Zahnbehandlung, später waren dann auch noch die anderen Pferde dran, denn die Zahnbehandlung wird dort jedes Jahr routinemäßig wiederholt, was bei so vielen alten Pferden sicherlich immer ziemlich teuer werden kann. Die Pferde-Dentistin machte das toll. Trotzdem taten mir unsere beiden auf dem Video echt leid. Das lasse ich hier auch mal weg, hat ja auch nichts mit Chiwas Hufrehe-Geschichte zu tun.

Was mir Sorgen machte war, dass die beiden sowohl neu auf dem Hof angekommen und auch Chiwa und Thunder, denen wir anders als Prima, die das bei uns ja nicht zugelassen hatte, auch hatten Blut abnehmen lassen, halt keine guten Blutwerte hatten und Prima sogar Herzprobleme genauso wie Thunder bei der letzten Untersuchung, als er noch lebte. Ich habe im Teil davor ja angedeutet, dass die Pferde entweder einfach aufgrund der Facebook-Hetze von Fremden unwissentlich so falsch gefüttert wurden, dass es für eine Vergiftung reichte, die bei Thunder leider sogar tödlich war .. oder aber, was ich bei den Dingen, die wir erlebt haben, leider auch nicht ausschließen möchte, ob jemand absichtlich versucht hat, die Pferde zu vergiften und damit bei Thunder auch Erfolg hatte, bei Chiwa und Prima aber nicht. Beweisen werden wir das nie können, es hat ja keiner gesehen, wer und warum da so Dinge wie verschimmelte Heulage, mit Streusalz durchsetzes Kantengras, Efeu und unter Umständen noch mehr, was wir nicht fanden, gefüttert hat. Vieles kann bei Pferden, die ja ein sehr empfindliches Verdauungssystem haben, auch sehr subtil absichtlich gefüttert für eine Vergiftung sorgen.

Das war so, weil unsere beiden Stuten anders als Thunder noch nicht abgenommen hatten, als sie umgezogen sind .. später aber eine Weile ja . .und ich glaube bei dem liebevollen neuen zu Hause nicht, dass das irgendwas mit dem Futter dort zu tun hatte .. und eigentlich auch nicht, dass die Zahnbehandlung der Grund dafür gewesen ist, denn die hat ihnen ja eher gut getan.

https://www.facebook.com/GaiasTraum/videos/907590239422633/
Das ist ein Foto-Video aus der Anfangszeit und nun folgt noch eins, wo die beiden sich wälzen und auch so aussehen, als hätten sie nach ihrem Umzug doch extrem abgebaut.
https://www.facebook.com/GaiasTraum/videos/921530374695286/
Tja .. unser Tierarzt hat uns damals am Telefon gesagt, wenn die beiden diese Vergiftung überlebt haben, dann werden sie sich mit der Zeit wieder davon erholen. Die Leber wird eine Weile schlechter arbeiten, aber nach einer Weile wieder normal und dann wird wieder alles gut anders als bei Thunder, wo es leider zu viel gewesen ist oder er nicht stabil genug als armes Polenpferd mit einer sicher nicht guten Vergangenheit, bevor er zu der Frau kam, die ihn uns verkauft hat und wo er ja auch nur ein Vierteljahr war, bevor sie ihn gleich weiterverkauft hat.
Auf jeden Fall hat Chiwa davon nichts an den Hufen davongetragen … da ich hier ja ihr Hufrehe-Tagebuch schreibe. Weder sie noch Luna, die ja auch zu Hufrehe neigt, hatten dort in 2018 und auch bis heute keinen neuen Hufreheschub und es geht ihnen gut.
Nun mache ich mal weiter mit Hatschie, einer Pferdefreundin auf dem Gnadenhof Gaia’s Traum, die Chiwa und Prima leider schon im Frühling gleich nach dem Anweiden verloren haben, weil sie starb. Sie stürzte sehr unglücklich, als sie am Anweidetag über einen Zwischenzaun sprang. Das überschattete auf dem Hof die schöne Frühlingszeit mit dem Anweiden sehr, weil alle sehr traurig waren. Ich zeige Euch jetzt einmal Hatschie auf Fotos und auch einem Abschiedsvideo über sie.

Das ist das Video über Hatschie, das zum Abschied bei Facebook online gestellt wurde:

https://www.facebook.com/GaiasTraum/videos/921424228039234/

Ich erzähle jetzt aber einmal weiter über die Zeit nach Chiwas und Primas Umzug 2018, denn Jürgen und ich verfolgen natürlich jedes Wort auf der Facebook-Seite, die der Hof über seine Gnadenbrotpferde und alle anderen Hoftiere führt.

Inzwischen ist unsere Beziehung auch besser, nicht mehr feindlich. Ich glaube, es ist inzwischen angekommen, dass wir damals extrem in Not waren, keine bösen Menschen und auch keine Tierquäler sind, die ihre Pferde hätten absichtlich verhungern lassen, wie unsere Stalkerinnen uns ja bis heute versuchen nachzusagen. Und auch, dass wir unendlich dankbar sind, so eine gute Wahl getroffen zu haben, als wir genau diesen Hof für Chiwa und Prima ausgesucht haben, instinktiv richtig oder vielleicht sogar unter Gottes Führung, wie auch immer man das nennen darf. Ein Engel nahm uns an die Hand und zeigte uns damals den Weg für Chiwa und Prima, wo sie in Sicherheit waren trotz der bösen Stalkerinnen in unserem Rücken. Die Leute vom Gnadenhof Gaia’s Traum sind nämlich echte Tierschützer und keine von diesen vielen Spendensammlern, die es auch bei Facebook gibt, die diese Spenden gar nicht dazu nutzen, Pferden zu helfen. Hier wird den Tieren geholfen, die dort einen Platz gefunden haben, und zwar bis zum Ende. Keins wird weiterverkauft, keins einfach im Stich gelassen. Diesen Hof durch Spenden zu unterstützen, ist wirklich eine gute Sache. Wir selbst machen das natürlich auch.

Auch die beiden Enten rechts sind auf dem Hof Gaia’s Traum in Sicherheit und werden dort niemals geschlachtet werden. Es gibt dort noch viele andere Tiere außer den acht alten Pferden wie zwei Ochsen, Katzen, Kaninchen, Hühner und Hunde.

Wenn ich den nächsten Teil schreibe, werde ich Euch auch ganz süße Videos mit diesen beiden Enten und unseren Pferden zeigen .. aber erst für 2019.

Na ja .. Jürgen und ich leckten im Frühling 2018 sehr doll unsere Wunden, sind beide durch den Stress damals sehr krank geworden und haben uns auch beide bis heute nicht wieder ganz davon erholt, auch wenn es ein wenig besser geworden ist und wir ja versuchen, nicht vor Kummer daran zu sterben, denn das will ja gar keiner. Wir wollen lieber für ein Auto sparen, um mobiler zu werden, für unseren Hund da sein, natürlich weiter in der Lage sein, selbst auch zu spenden und so weiter.

 Es geht nun weiter mit einem anderen sehr traurigen Kapitel der neuen Pferdeherde, in der Chiwa und Prima nun zu Hause sind, nämlich dem Tod von Lotte. Ich zeige Euch hier auch ein paar Fotos von Lotte und auch ihr Abschieds-Video. Lotte litt unter chronischem Staubhusten und ich weiß, dass ihr Frauli sich unendlich viel Mühe gab, sie am Leben zu halten .. vermutlich war der extrem heiße und trockene Sommer 18 aber dann doch zu viel für sie.

Hier verlinke ich Euch das Abschiedsvideo für Lotte.

https://www.facebook.com/GaiasTraum/videos/1077595919088730/

Als wir Chiwa und Prima auf den Gnadenhof brachten, haben wir uns damals sehr lange darüber unterhalten, wie viel Mühe sich das neue Frauli vor allen Dingen mit Lotte und auch Luna (oben, die auch zu Hufrehe neigt) gegeben hat, die schon damals oft auf der Kippe zwischen Leben und Tod gestanden hatten.

Nicht nur die gnadenlose Hitze, das Problem, genug Heu kaufen zu können, das plötzlich doppelt so teuer war, auch der Tod von Lotte überschattete den Sommer 2018 auf Gnadenhof Gaia’s Traum.

Die Weide verdorrte im Sommer komplett und die Pferde hatten in dem Jahr nicht sehr viel davon, nur im Frühling und Herbst dann.

 Auch die Trauer um Lotte zeigt ein Spruch auf einem der Fotos, auf dem auch Chiwa mit drauf ist, nämlich unten … da steht „Die leere Fülle des Sommers“, und damit wurde gesagt, alle waren so unglücklich wegen Lotte und auch immer noch wegen Hatschie, die nun beide über die Regenbogenbrücke hatten gehen müssen, Menschen und Pferde.

Auch Pferde trauern sehr, denn als sozial lebende Wesen haben sie tiefe Gefühle.

Sie haben ihre beiden Freundinnen sicherlich bis heute nicht vergessen und damals sehr unter dem Verlust gelitten.

 Das Foto rechts stammt aus Juni 18. Noch war das Gras grün, aber das würde nicht mehr lange so bleiben. In Schweden brannten die Wälder, alles vertrocknete … und die Suche nach Futter für die Pferde, die ja essen mussten, nahm extrem viel Zeit in Anspruch. Aber alles ging gut. Es kamen genug Spenden zusammen, um auch das teure Futter zu bezahlen und es kam auch genug Futter zusammen. Aber Herrchen und Frauchen unserer Hüs hatten damit auch alle Hände voll zu tun.

 Auch die beiden Kühe Angel und Herzblatt suchten eher den Schatten im Stall auf als in dieser Hitze in der Sonne zu braten.

Das rechts ist noch ein Foto von Chiwa aus Juli 18 und unten ist sie noch im August gemeinsam mit LayLou trotz der Hitze auf der Weide unterwegs … aber die Pferde gingen später oft über Tag freiwillig in ihre Unterstände, weil es auch ihnen draußen auf der Weide einfach zu heiß war.

 Ich hoffe, es wird dieses Jahr besser mit dem Sommerwetter und nicht wieder so schrecklich heiß und trocken, damit die Pferde den Sommer 2019 auch draußen auf ihrer schönen großen Weide alle zusammen genießen können.

Ich freu mich schon auf Fotos und Videos davon und hoffe, das werden alles Bilder und Videos von glücklichen Tieren und Menschen.

Rechts unsere Prima im August 2018 beim Müslifuttern.

Ach ja .. wenn Ihr auf die Facebook-Seite oder andere Seiten geht. Prima und Chiwa haben von ihrern neuen Besitzern neue Namen bekommen. Prima heißt jetzt Karina und Chiwa Shiva, wobei sich Chiwa halt genauso ausspricht wie bei uns, bei Prima ist das ja anders.

 Das oben ist die Weide im Vergleich .. 2017 schön grün und 2018 komplett verbrannt.

Das war schon ein schlimmer Sommer.

Links Luna und Vroni .. und der Spruch auf dem Foto bedeutet, dass viele Leute für das teure Heu gespendet haben und der Hof sich dafür herzlich bedankt.

 Rechts Prima im August beim Heusortieren in ihrem Unterstand.

Was ich erwähnen sollte. Chiwa und Prima standen nur eine Weile zusammen. Wir kennen ja Prima, die nicht immer die Sanfteste ist. Sie braucht halt viel Individualdistanz zuweilen. Chiwa ist jetzt mit Cyra zusammen und das klappt besser. Und Prima sieht die anderen ja, die ja alle nicht weit weg von ihr sind. Die Ausläufe sind ja alle beieinander.

Im September wurde es langsam besser mit der Hitzewelle.

Oben Chiwa im September .. links die beiden Ochsen.

 Rechts und unten Chiwa und Prima im Oktober 18 aufgenommen.

Die Weidezeit war 2018 nicht sehr lang, nach Oktober war sie dann zu Ende. Auch das lag sicherlich an diesem wirklich viel zu trockenen Sommer 2018.

 Das Jahr ist nun schon fast rum.

Wie gesagt, Chiwa blieb gesund und ihre Rehe-Kollegin Luna übrigens auch, nichts passiert in Sachen Hufrehe und Prima und Chiwa außer dem sicherlich stressigen Zähneziehen sonst auch nicht. Sie haben sich auch beide wieder gut erholt und sehen heute toll aus.
Links Cyra und Chiwa im November und unten Prima mit Herrchen im November 18.

 Auch das Foto rechts ist noch eins aus November 18. Chiwa zusammen mit Vroni.

Tja .. und dieses letzte Foto mit Herrchen wieder mit Weihnachtsmütze ist schon eins aus Dezember 18.
Zum Schluss zeige ich Euch noch ein schönes Video aus Dezember 18 über den Hof, wo Ihr alle Pferde und auch die anderen Tiere nochmal anschauen könnt. Wie es 2019 weiterging, erzähle ich bald.


https://www.facebook.com/GaiasTraum/videos/2267443403537834/
Bis bald mit dem nächsten Teil von Chiwas Hufrehe-Geschichte.


LG Renate

Original-Link:

http://hufrehe-blog.blogspot.com/2019/03/chiwas-hufrehe-geschichte-teil-40.html