Bilanz – Mein Leben in einem kapitalistischen Land – Teil 14

Vom Frühling bis zum Herbst 2016 – genug passiert, um weiter berichten zu können

Ein halbes Jahr ist vergangen, als ich Teil 13 meiner Lebensbilanz fertig hatte. Ich dachte, es würde länger dauern, bis ich den nächsten Teil schreiben kann, aber es ist so viel passiert, ich kann doch schon weitermachen.
Und ich hatte recht mit meiner Prognose auf die Politik in diesem Staat … die Menschen beginnen in ihrer Verzweiflung zu wählen. Die Wahlbeteiligung steigt überall … und sehr viele Menschen wählen neuerdings eine neue Partei, die sich AfD nennt.

Ich habe begonnen, mich näher mit den Ideen dieser Partei zu befassen, von der immer geschrieben wird, sie seien extrem rechts. Ich weiß nicht genau, ob das wirklich so ist. Sie haben auch viele gute Ideen, andererseits fehlen ihnen in vielen Bereichen aber auch noch die Komplett-Konzepte.
Mit Jürgens Familie gab es Probleme, weil ich mich näher mit dieser Partei beschäftigt habe und auch noch schrieb, es gefällt mir, dass sie die Privelegierung der Landwirtschaft beim Baurecht im Außenbereich abschaffen wollen.

Offenbar sieht jeder Mensch die Welt nur über die eigene Schublade und in Jürgens Familie gibt es Homosexuelle, die Angst vor der AfD haben. Ich weiß nicht, ob sie Angst haben müssen. Ich habe bisher nur dort gefunden, dass diese Partei sagt, man sollte nicht schon kleine Kinder im Kindergarten oder in der Grundschule damit konfrontieren, dass es Transsexuelle, Homosexuelle, Transvestiten und andere eben nicht alltägliche Spielarten der Sexualität gibt, weil diese Kinder viel zu klein sind, um das schon verstehen zu können. Da ich vier Kinder habe, sehe ich das genauso.

Na ja …ich betrachte das unter dem Aspekt einer Mutter, die viel mit ihren Kindern über den Hausaufgaben gesessen, ihnen durchaus die Welt erklärt und sie auch nicht vor allem, was anders ist abgeschirmt hat. Ich hatte genug Kinder und auch noch Kontakt mit manchen meiner Enkelkinder, als sie kleiner waren, dass ich glaube, abschätzen zu können, was selbst Kinder, die wie meine durchaus zu den intelligenten zählen dürften, in so einem zarten Alter schon verstehen können und was nicht. Und was in einem Transsexuellen vorgehen mag, fällt selbst mir schwer zu verstehen.

Ich frage mich deshalb ernsthaft, wie das ein kleines Kind schon verstehen soll und denke auch, dass Kinderbücher und Schulbücher für Grundschulkinder sie nicht überfordern sollten. Das hat absolut gar nichts mit der Ablehnung von Schwulen, Lesben oder anders gearteten Formen der Sexualität zu tun, sondern mit der Erfahrung einer Mutter, deren Kinder alle in der Lage waren, weiterführende Schulen erfolgreich zu besuchen und auch abzuschließen. Kinder, die das nicht schaffen, dürften sich noch schwerer mit so schwierigen Themen tun.

Aber so ist das heute in Deutschland … wenn man darüber nachdenkt, was man noch wählen könnte oder auch nur, was andere bereits in Massen wählen und sich informieren möchte, was daraus in Deutschland werden könnte, wird man sofort als rechtsradikal abgestempelt .. oder von der anderen Seite auch als linksradikal.
Ich werde Euch noch hier später erklären, warum es toll wäre, wenn die Leute von der AfD die Priveligierung der Landwirtschaft beim Baurecht im Außenbereich abschaffen.

Das hat was damit zu tun, dass die Fotos aus dem alten Stall in Reuterkoppel, die ich Euch hier so beiläufig zeige, welche der letzten sein werden .. denn dort spitzte sich für uns die Lage dramatisch zu … sicherlich auch aus der Lage der Bauern dort heraus nicht grundlos, denn für dieses junge Paar war es ganz sicher schlimm, dass in der EU die Milchquoten abgeschafft worden sind … unsere Regierung macht laufend Gesetze, ohne an die Folgen zu denken, die sich daraus entwickeln .. ob die neue Partei es besser macht, ich weiß das nicht.

Was in Deutschland die Parteien sagen und was sie schlussendlich tun, auch das sind leider ja zwei Paar vollkommen verschiedene Schuhe. Wie oft verspricht die SPD, die Situation in diesem Land zu ändern, tut es aber nicht, nachdem die Menschen sie wieder einmal gewählt haben, weil sie auch Angst haben, eine Partei zu wählen, die nicht mehr mittelmäßig demokratisch, sondern eher in eine Richtung radikal wäre oder zumindest durch die Medien so gemacht wird. Im Grunde verhalten sich weder die SPD noch die Grünen anders als die CDU.

Gerade gestern habe ich wieder eine mitreißende Rede von Frau Wagenknecht in Bezug auf die Leiharbeitssituation und einen geplanten Gesetzesentwurf, der alles eher schlimmer als besser machen würde, in meinem Armuts-Blog verlinkt .. wo doch die SPD vorher so sehr versprochen hatte, was daran zu ändern.  Na ja … seit die AfD so viele Stimmen kriegt und Angela Merkel zum roten Tuch für die Menschen geworden ist, tut sich schon was.

Rot-Grün redet nämlich plötzlich mit ganz Rot .. aber ob das wirklich was ändern wird, ich weiß es nicht.
Sie haben die Regelsätze wieder so wenig erhöht, dass es wie immer Jahr für Jahr den Bach runter geht mit der Armut .. ich habe mal gerechnet und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es heute gar nicht mehr machbar wäre, eine Familie wie früher meine mit Mama, vier Kindern, Kinderpartnern und Enkeln, die mitversorgt werden müssen, weil die Mami noch in die Schule geht .. die Tiere und alles durchzubringen.

Dabei ist mir dann auch aufgefallen, dass unsere Armutsstatistik inzwischen in Deutschland so ausschaut, dass statistisch betrachtet weder Sozialempfänger noch ALG-II-Empfänger als arm gelten, sondern nur als armutsgefährdet und Armut laut Statistik erst weit unter der zulässigen Höchstmiete und dem Regelsatz beginnt.
Tja .. wer so rechnet, der kann nicht kapieren, dass Millionen von Menschen in unserem Staat sagen, wer hilft uns denn? Doch keiner. Aber wieso sind dann Milliarden für Ausländer da?

Das hat mit Fremdenfeindlichkeit gar nichts zu tun, das ist nur der Hilfeschrei eines Volkes, das durch die Einführung von Hartz IV in die Lage getrieben worden ist, nach und nach im eigenen Heimatland verhungern zu müssen. Wer selbst nicht mehr weiß wie überleben, kann nicht mehr teilen. Die da oben verstehen das aber nicht. Und den armen Ausländern, die hierher kommen in der Annahme, hier ist es besser, geht es doch nicht anders .. viele wollen sofort wieder zurück nach Hause es sei denn, sie kommen wirklich aus Kriegsgebieten, was die meisten doch gar nicht tun.

Während ich Euch das erzähle, zeige ich Euch übrigens Bilder von einem sehr dramatischen Umzug und mache mal kurz ganz privat weiter.
Auf dem alten Bauernhof ging es nicht mehr. Ihr seht selbst diesen Sumpf, in dem unsere Pferde da nach dem Bau einer Reithalle leben mussten. Ich vermute, der Betrieb musste die Verluste durch die sinkenden Milchpreise auffangen, wissen tu ich das nicht. Auf jeden Fall wurde eine Reithalle gebaut, viel zu viele Pferde aufgenommen, alles wurde zum Sumpf.

Ich habe mich beschwert .. ich durfte es ja nichtmal genau in unserem Blogs erzählen, da geschäftsschädigend … wie unsere Pferde in diesem Dreck noch lebten, einem Auslauf, den kein Mensch mehr sauber halten konnte .. viel zu vielen Pferden, wo man sich von uns aus nicht mehr mit ihnen über den Hof traute, der ja so dicht an einer Hauptstraße lag, weil sie die vielen anderen Pferde gar nicht kannten und sich hätten in heller Aufregung los reißen und auf die B 76 rennen können. Klar sind wir dann raus geflogen.

In einem Pensionsstall in Deutschland sagt man weder die Wahrheit noch beklagt man sich .. man bezahlt brav für oft viel zu wenig Leistung viel zu viel Geld und hält den Mund .. denn wer das nicht tut, der fliegt.
Woran liegt das? Ja das liegt an der Priveligierung der Landwirtschaft im Außenbereich .. so tollen Gesetzen, die unsere jetzige Regierung gemacht hat.
Denn Hobbytierhalter haben heute keine Möglichkeit mehr, ein Weidezelt aufzustellen.

Angeblich ist es nämlich umweltschädlich, wenn Privatmenschen was pachten und ihren Hobbytieren wie Pferden, Schafen oder Hobbyrindern oder auch Geflügel oder so eine Weidehütte aufstellen.
Wenn Landwirte ihre tierschutzrelevanten Riesenställe, wo die Tiere nichtmal raus dürfen auf die Weide, sondern im dunklen Stall dahinvegetieren, da aufbauen, das ist aber nicht umweltschädlich. Da fasst sich doch jeder Tierfreund an den Kopf, aber so entsteht auch der Druck in deutschen Pensionsbetrieben für Pferde, untem dem immer mehr Pferdehalter und ihre Tiere leiden müssen.

Aber wenn ich ehrlich sage, also das gefällt mir an der AfD, dass sie das ändern wollen und auch wieder Privatleuten die Möglichkeit lassen, hobbymäßig Großtiere wie Pferde auf Pachtland so zu halten, dass es auch artgerecht ist, also mit der dazu gebrauchten Weidehütte, dann bin ich aber rechtsradikal.
Das bin ich gar nicht, ich bin Hobbypferdehalterin und mein Mann und ich lieben unsere Haustiere, das ist alles.

Tja .. wir fanden nämlich nach dem Rauswurf durch zig Irrungen und Wirrungen und echte Probleme, einen neuen Stallplatz zu finden, der auch bezahlbar, zu Fuß mit zwei Pferden zu erreichen, die vermutlich in keinen Hänger mehr steigen, weil sie das seit Jahren nicht mehr gewohnt sind .. dann tatsächlich eine Pachtweide .. und haben da jetzt das Problem mit dem Winterunterstand, da sie natürlich wie eigentlich so gut wie jede Pachtweide in Deutschland im Außenbereich liegt. Und auch unsere Verpächterin ist keine Landwirtin, was erschwerend dazu kommt.

Tja .. und auf diesen Fotos seht Ihr die Menschen, die uns dann tatsächlich dabei geholfen haben, mit so hektischen Pferden wie Prima und Chiwa 11 km zu Fuß zu laufen, und zwar bei Dauerregen, nämlich unsere Freundin Anke und ihr Mann Dennis und ihr Schwager Peter sowie meine Tochter Esther.
Tja .. Esther war da, als es um die Wurst ging.
Und Esther hat mir viel darüber erzählt, wie es dazu kam, dass sie fast alle Schulpferde und so auch Reno und Nixe damals hat verkaufen müssen. Ihr Hund heißt übrigens Liam.

Meine damalige Hoffnung .. nein ich bin realistisch und die war nicht groß .. aber eine kleine war halt doch da .. dass ich nun Esther vielleicht öfter und sogar Raphael mal wiedersehen würde oder sogar ihren neuen Freund kennenlernen oder mal miterleben, wenn sie mit ihrer Stute Super Nova auftritt .. klar war die umsonst. Ich habe Esther bisher nicht wiedergesehen und Raphael .. ich wüsste nichtmal, wie er jetzt aussieht, nur dass er sich sehr für Informatik interessiert und in der Schule eigentlich recht gut dabei ist .. wie halt alle Jungen, nicht ganz oben, aber er wuselt sich so durch und ist kein auffällig schlechter Schüler.

Mein Jüngster Marius half uns im Mai mit einer kleinen Leihgabe an Geld genauso wie unsere Freundin Andrea aus Bayern, damit wir etwas früher als geplant schnell ein Auto anschaffen konnten, denn es war sehr schwer, täglich 20 km zurückzulegen, um ausgerechnet bei der beginnenden Hitze Anfang Mai unseren Pferden immer genug Wasser zu bringen.
Aber besucht hat uns auch Marius bisher den ganzen Sommer über nicht. Tja .. Kinder .. sie vermissen uns nicht, nur wir sie. So ist das im Leben. Aber immerhin sind sie in der Not dann doch da.

Wie schnell eine auch jahrelange Freundschaft dahin sein kann, erlebten wir mit unseren früher mal angeblich besten Freundin, von der ich im letzten Teil noch berichtet habe, dass wir aneinander Halt hätten, wir uns darüber freuen würden, dass sie einen neuen Partner gefunden hat und und und.
In der schönen Feldmark gibt es nämlich mehr als nur eine Pferdeweide. Es gibt dort sehr viele Leute, die Pferde, Schafe, Kühe und mehr halten .. und im Nachbarort Klein-Kühren, der unmittelbar an unsere Weide grenzt, ebenso.

Als unsere Freundin uns erzählte, dass sie ein Kind bekommt und umzieht, war natürlich Jürgen da, um beim Umzug zu helfen. Es war nicht ihr erster Umzug, sie ist schön öfter umgezogen, seit wir sie kennen und bisher nie ohne Hilfe von uns.
Es war für uns eigentlich selbstverständlich, dass Ihr Freund, dazu noch von Beruf Pferdewirt, uns beim Rüberführen helfen wird, da das für mich körperlich einfach mit meinem Herzfehler nicht mehr möglich gewesen wäre in der Geschwindigkeit, die Prima in so einer hellen Aufregung vorlegt und wo man dann mit Chiwa hinterher muss.

Aber wir durften dann feststellen, dass es wohl eher die Pferde waren, die uns immer als angeblich beste Freunde so attraktiv gemacht haben und dass wir auch nicht die einzigen Leute sind, mit denen unsere Freundin so gut befreundet war oder ist, weil es da eigene Pferde gibt. Anke, die uns schließlich so lieb half, hat auch früher ein Pferd gehabt und wir lernten sie über unsere alte Freundin kennen .. nur dass Anke eine Freundin blieb, als wir wirklich in der Not waren .. sie aber nicht. Der Grund liegt in einem Konflikt mit einer anderen Freundin, die auch Pferde hat.

Tja .. und die Pferde dieser Freundin leben natürlich leider auch in der Feldmark.
Wir dachten, das könnte eine tolle Beziehung werden zwischen ihr und unserer alten Freundin und ihrem Freund, freuten uns auf das Baby, das da bald auf die Welt kommen wird .. und erlebten dann den Schock dieses Jahres 2016, der bis heute alles überschattet hat, was dort eigentlich so schön sein könnte und auch ist, wenn man das mal ausklammert.

Diese Frau rief im alten Pensionsstall an, um uns da schlecht zu machen .. und wir hatten so mehr Ärger als es nötig gewesen wäre … dort erfuhren wir auch, dass sie sogar unsere neue Verpächterin angerufen hat, um die zu animieren, Jürgens Pachtvertrag zu widerrufen .. was die Frau Gott sei Dank nicht getan hat, denn dann wäre alles zu spät gewesen.
Als wir das ahnungslos unserer Freundin geschockt erzählten, meinte die, wir sollen ihr doch gleich per Facebook schreiben, was los ist. Sie leitere alles brühwarm weiter.

Und ihre Freundin mit den Pferden in der Feldmark hatte von vornherein vor, uns zu verklagen, anzuzeigen, uns das Leben zur Hölle zu machen.
Warum .. keine Ahnung. Vielleicht wusste sie vorher nicht, dass auch wir Freunde ihrer Freundin waren .. dass es Eifersucht sein kann .. vielleicht hätte sie gern unser Weideland .. vielleicht hat es noch einen anderen Grund, wer weiß.
Nur eins wissen mein Mann und ich jetzt beide .. unsere alte Freundin war keine.

Als es um die Wurst ging, hat sie uns ganz gemein verraten, hinterhältig ausgehorcht, um ihrer Freundin Dinge in die Hände zu spielen, von denen wir dachten, wir erzählen es unserer besten Freundin im Vertrauen.
Heute sind wir mit anderen Leuten befreundet und manche davon haben mir unserer alten Freundin ähnlich schlechte Erfahrungen gemacht, sind auch von ihr so gemein verraten worden. Wir hatten früher häufiger mal Streit mit ihr, haben uns aber immer wieder vertragen, wenn sie danach ankam.

Aber die Erlebnisse mit dieser Frau und dass sie sich so gemein sofort auf ihre Seite stellte, waren so krass .. sie braucht nie wiederzukommen, ich schlage ihr die Tür vor der Nase zu und Jürgen sagt das auch.
Es tat sehr weh, von einer Frau, die wir für unsere beste Freundin gehalten haben, so hintergangen worden zu sein.

Was damals auch weh tat war zu erleben, wie unsere Freundin mit ihrem Freund, die damals ja ein Auto hatten und wir noch keins, weil wir erstmal die Pacht bezahlen, viel Zaunmaterial usw. kaufen mussten und täglich 20 km zu Fuß zu den Pferden laufen mussten, uns dann laufend überholten, sogar noch winkten, wenn sie uns überholten und nach vorne freundlich taten .. um diese andere Freundin auf der gleichen Ecke zu besuchen .. aber nicht auf die Idee kamen, uns mal mitzunehmen .. und Boomer hatte begonnen zu hinken und unsere Freundin wusste, zu Hause lassen können wir ihn nicht, dann heult er.

Tja …wildfremde Leute in der Max-Planck-Straße oder dem Ragniter Ring kauften Leckerlis für Boomer und wünschten uns Glück, schnell ein Auto kaufen zu können, weil sie sahen, wir humpeln täglich mit Boomer an ihrem Haus vorbei und verstanden, wir müssen ihn mitnehmen und wir müssen uns auch um unsere Pferde kümmern.
Unsere Freundin und ihr Freund winkten lachend aus ihrem Auto und besuchten ganz in der Nähe zur gleichen Zeit ihre andere Freundin … ja .. das freut einen .. oder auch nicht. Das verzeihe ich dieser Frau nie.

In unserem Blog erzählten wir vieles nur durch die Blume. Ständig kamen dann Anzeigen oder Schreiben vom Anwalt ihrer Pferdefreundin, die sich von Dingen bedroht fühlte, mit denen sie nichtmal gemeint war.
Noch heute läuft wegen ihr eine Gerichtsverhandlung, aber ich glaube, dass ich da gute Karten habe, den Spieß umzudrehen, denn auch ich habe mir Texte kopiert, und zwar auch solche, wo sie meinen vollen Namen nennt.

Wenn keiner dabei war, griff uns diese Frau auf der Straße an .. bedrohte uns damit, dass sie Jurtistentochter sei, uns in der Feldmark nicht haben wollen würde und sie würde uns fertig machen.
Sie versucht es noch heute. Und unsere Freundin ist auch noch heute auf ihrer Seite. Und die haben wir mal für unsere beste Freundin gehalten.
Es kamen anonyme Anzeigen beim Kreisveterenäramt, beim Bauamt und sonstwo an. Beweisen kann man sowas leider nicht, nur vermuten.

Die Frau verfolgte jedes Wort in unseren Blogs .. nur um uns immer wieder verklagen und anzeigen zu können.
Als ich am Geburtstag meiner Mama schrieb, ich komme sie abends noch besuchen, war dann abends ihr Grabengel nicht mehr da .. laut Auskunft der Friedhofsverwaltung war sonst nirgends was gestohlen oder verwüstet worden. Es gibt nur eine Person, die genau weiß, wo das Grab meiner Mutter auf dem ja riesengroßen und nicht einzigen Preetzer Friedhof ist. Auf dem Foto rechts ist er noch da.

Ich glaube, dass man anhand der Fotos, die ich Euch kontinuierlich von diesem herrlichen Frühling, Sommer bis in den Herbst hinein zeigen werde, sehen kann, wie schön es bei unseren Pferden in der Feldmark ist .. wie wunderschön diese Sommersaison dieses Jahr war .. und dass wir auch viele wunderschöne Stunden hatten.
Aber diese böse Frau überschattete alles .. und sie tut es bis heute .. und dass ausgerechnet unsere alte Freundin ihr dabei hilft, ist so gemein, gemeiner kann ein Mensch nicht mehr sein.

Sehr schlimm war die Hilflosigkeit, das meiste, was uns angetan wurde, nicht beweisen zu können. Die Polizei kann dann ja nichts tun.
Unsere Stalkerin ließ ja nichts aus .. aber ein paar Beweise haben wir eben inzwischen doch dafür, dass sie eine Stalkerin ist.
Und neue kamen dann im Spätsommer genauso dazu wie eine Zeugin ihrer bösen Taten.

Diese Stalkerin verklagte mich und schrieb auch noch, sie hätte ja so Angst um ihre Pflegepferde .. soweit wir wissen, sind das aber alles eigene Pferde, auch wenn sie das dem Amtsgericht so angegeben hat, warum auch immer ..und dann passierte es, dass ihr tatsächlich ein Pferd starb.
Es muss Zufall gewesen sein, denn soweit würde ich nun doch nicht gehen wollen, ihr zu unterstellen, sowas mit voller Absicht selbst zu tun, da ich glaube, sie liebt ihre Pferde.

Nun .. auch Jürgen und ich lieben Pferde und würden ganz sicher keinem Pferd etwas antun .. auch nicht einem von dieser Frau, auf die wir nicht grundlos extrem wütend sein dürfen nach all den fiesen Dingen, die wir durch sie haben bisher erleben müssen.
Wir wissen aber sowohl von unserer ehemals besten Freundin als auch sogar ihr selbst, dass sie, obwohl das für Nichtlandwirte ohne Schein verboten ist, mit Roundup, also dem giftigen Glyphosat bei sich Jakobskreuzkraut bespritzt hat.

Dieses Pferd war nämlich nicht das erste Pferd, das ihr in der Feldmark starb, sondern schon das zweite und sie sagt, ein anderes wäre ihr am Jakobskreuzkraut gestorben und hält es deshalb für richtig, mit Glyphosat zu spritzen.
Dass man Jakobskreuzkraut besser ausreißen sollte, damit ist beiden, weder ihr noch unserer früher besten Freundin, beizukommen. Sie verstehen es nicht, dass Glyphosat nur oberflächlich wirkt und man nur durch Ausreißen die Wurzeln mit weg kriegt, was wichtig ist, damit JKK nicht wieder kommt.

Außerdem ist unsere Ecke eine, die in Senken dazu neigt, dass dort der auch für Pferde sehr gefährliche Sumpfschachtelhalm wächst .. und den kann man gar nicht mit Spritzmitteln behandeln. Da hilft nur eins, Zaun rum und die Pferde dort nicht hin lassen.
Schafe kann man dort grasen lassen, die lassen Sumpfschachtelhalm instinktiv stehen, Pferde aber nicht. Nun ja .. wir hatten ja nie Gelegenheit, über den Bewuchs bei uns mit diesen beiden Frauen vernünftig zu reden.

Tja .. da ist übrigens Mamis Grab dann mit einem neuen Ersatzgrabengel, nachdem der alte auf ihrem Geburtstag verschwand.
Und woran am 18. August nun dieses Pferd der anderen Freundin unserer früher besten Freundin gestorben sein mag, wir wissen es nicht.
Aber wir können klar beweisen, dass wir nichts damit zu tun hatten, denn wir hatten zufällig an dem Tag zu genau der Zeit stundenlang Besuch bei den Pferden.

Eine unserer neuen Freundinnen war nämlich bei uns.
By the way … im Frühling meldete sich jemand wegen einer Tüdelbeteiligung aus Berlin, aber die kam irgendwann nicht mehr wieder .. inzwischen gibt es noch eine andere Tüdelbeteiligung, Claudia heißt sie.
Und dann gibt es immer noch Maggie und Gina.
Und es gibt natürlich auch immer noch Anke und ihre Familie oder Nathalie.

Und es gibt Ines, die früher auch jahrelang dachte, sie sei die beste Freundin unserer früheren besten Freundin und genauso von ihr verladen worden ist, und das auch nicht nur einmal.
Tja .. wir kannten uns früher nur virtuell .. heute ist das anders.
Wir fanden uns durch die gleiche Wut auf die gleiche Frau .. aber so hatten Jürgen und ich eine Zeugin, und zwar gleich an zwei Tagen, wo das sehr wichtig für uns war.

Heute werden wir z. B. wieder gemeinsam bei den Pferden sein .. das machen wir jetzt öfter mit Ines, die auch ganz in der Nähe wohnt und wo wir immer nur rumzufahren brauchen, um sie mitzunehmen.
An dem Tag, als dieses Pferd starb, also am 18. August 16, da war sie auch bei uns. Gemeinsam mit Jürgen beobachtete sie ein Auto, das so komisch langsam auf der Nettelseer Straße entlang fuhr und in die Feldmark abbog und erzählte mir das noch, denn ich war da gerade beim Abäppeln der Weide gewesen.

Mir selbst war am Abend vorher auch schonmal ein Auto aufgefallen, dass durch die Feldmark fuhr und sogar laufend stehen blieb.
Nun ja .. es mag Zufall gewesen sein. Aber wir hatten es noch im Gedächtnis, als bei Facebook in der Gruppe Preetzbook dann stand, es sei ein Pferd vergiftet worden und wer etwas gesehen hätte, solle doch den beiden .. also dieser Stalkerin und unserer früheren besten Freundin .. bitte eine Privatnachricht schicken. Und wir hatten ja auch was gesehen, nämlich dieses Auto an beiden Tagen.

Auf die Idee, dass diese Frau uns auch noch die Schuld am Tod ihres Pferdes geben würde, sind wir da, als wir das sahen, gar nicht gekommen, sondern überlegten, ihr diese Info irgendwie über Umwege zukommen zu lassen, denn wegen der Facebook-Sperre hätten wir beiden ja direkt nichts schreiben können .. dachten aber, na ja über gemeinsame Freunde sollte es wohl dort ankommen.

Tja .. Ines .. das links ist übrigens Ines … war bei uns, als der angebliche Pferdemord passierte .. und Ines war auch bei uns, als folgendes passierte:
Diese gemeine Stalkerin schrie durch den Zaun, wir hätten ihr Pferd umgebracht .. und als ich dann zurückschrie, wir hätten was gesehen, aber jetzt würden wir es ihr nicht mehr sagen, nicht so .. dann wir wären aber schuld am Tod ihres Pferdes, denn wir hätten den Pferdemörder auf sie rauf gehetzt.
Gehetzt hat aber sie .. von Anfang an.

Ich habe nur eins getan, und zwar immer ohne Namen zu nennen .. ich habe in unseren Blogs erzählt, was uns alles passiert und angetan worden ist und wie das nervt.
Und das darf ich, denn es ist uns ja alles tatsächlich passiert und zum Teil weiß ich sogar genau, wer es gemacht hat und habe trotzdem keine Namen genannt.
Sie schon, und zwar bei Facebook sogar meinen vollen Vor- und Nachnamen und unsere alte Freundin auch.

Diese Fotos hier sind nur einige von ganz vielen, die wir zufällig gemacht haben, als dieses Pferd in der Feldmark starb .. wir waren zwar in der Feldmark, aber nicht bei ihr, um ihrem Pferd was anzutun, wir haben zusammengesessen, uns über das schöne Wetter gefreut .. waren im Round Pen zugange, haben die Arbeit auf der Weide gemacht wie immer .. sonst nichts .. und das alles unter Zeugen. Es steht sogar auf jeden Bild die Uhrzeit dabei. Da dieses Pferd nicht unmittelbar neben uns starb, sondern nur in der Feldmark in der Nähe, ist es zeitlich gar nicht möglich, dass wir dort waren.

Nach einer Weile kam der Sohn unserer Stalkerin vorbei und fragte, was wir gesehen hätten. Er erzählte, das Pferd sei definitiv vergiftet worden, es könne nicht von Giftpflanzen oder was anderem gekommen sein.
Vorher hatte diese Frau noch Jürgen und Ines regelrecht gedroht .. mit Rache und sie würde gleich kommen und beiden „die Fresse polieren“.

Weil der Jünge so vernünftig wirkte und auch mit seiner Mutter reden wollte, verzichteten dann Jürgen und Ines zunächst darauf, diese Frau anzuzeigen.
Und ich machte einen Text fertig, um nach dem vermeintlichen Pferdemörder suchen zu helfen und beschrieb genau diese Beobachtung mit den Autos am Tag des Pferdemords und auch am Abend davor.
Tja … Hilfe will diese Frau nicht und unsere frühere Freundin auch nicht.

Abends am nächsten Tag stellte ich dann zu meinem Entsetzen fest, dass diese Frau und unsere frühere Freundin mich in sämtlichen Reitergruppen und auch bei Preetzbook, wo alle unsere Nachbarn aktiv sind, als Lügnerin hin stellte und immer wieder dann der Hinweis, man möge ihnen doch eine Privatnachricht schicken .. und das unter meinem vollen Namen und Facebook-Account.
Nun reichte es wirklich .. jetzt habe ich dem Gericht geschrieben, ich will Schadensersatz und mein Mann und Ines sind doch zur Polizei gegangen, um Anzeige zu erstatten.

Man muss im Leben nicht alles verstehen .. aber irgendwann wird es Zeit, sich massiv gegen Stalker zur Wehr zu setzen .. und sich dabei auch nicht mehr zu fragen, was die für ein Motiv für diese Dinge, die sie tun, haben mögen.
Die Polizei hat dann übrigens Ines und Jürgen erzählt, dass es noch gar nicht feststehen würde, ob dieses Pferd wirklich ermordet worden sei, das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung läge noch gar nicht vor .. es war also nicht klar, dass es ein Pferdemord war.

Tja .. die Polizei wollte sich melden, wenn es wirklich bearbeitet würde .. weil wir dann alle unsere Aussage wegen der komisch langsam fahrenden Autos unterschreiben müssten. Die haben sich aber bisher nicht gemeldet.
Nur die Staatsanwaltschaft hat die Unterlagen des Zivilprozesses kürzlich angefordert. Es stand aber nicht dabei warum. Nun wir werden es erfahren.
Aber so kann ein böser Mensch einem einen eigentlich schönen Sommer überschatten.

Zwischenzeitlich haben wir versucht, unser Leben zu genießen.
Die Uni Kassel hat die Studie über die Crowdworker fertig und die IG Metall meint, man könnte uns gewerkschaftlich organisieren.
Ich halte das bei Menschen, die weltweit freiberuflich arbeiten, für unmöglich. Aber nun ja.
Im Job erleben wir ein ziemlich langes Sommerloch mit wenig schlechten Aufträgen, aber es geht noch.

Durch die fiesen anonymen Anrufe sind uns recht viele sinnlose Kosten entstanden wie eine Tierarztrechnung, um kerngesunde Pferde gründlich untersuchen zu lassen inklusive Blutproben und dergleichen.
Ich hoffe, das als Schadensersatz einklagen zu können, verspreche mir davon allerdings nicht viel .. man kennt ja diesen Staat.
Unser Auto hat Jürgen gut ausgesucht, es läuft prima.

Der Sommer war einfach toll und wir haben nach wie vor einen genauso schönen Frühherbst. Und nein, wir sind nicht alleine, Freunde gehen, aber es kommen auch neue .. und dadurch, dass unsere alten Freunde uns so im Stich ließen, habe ich festgestellt, dass meine Familie in der Not doch da ist, auch wenn sie sonst ja nie Zeit haben. Das ist dennoch ein gutes Gefühl.

Eins ist auch toll … die Pferde haben fast den ganzen Sommer einfach nur in Ruhe grasen können, haben sich wunderbar erholt .. auch Chiwa .. der Bewuchs macht es hier möglich, dass wir sie nicht im Sommer in einem Extra-Auslauf und mit Heu dazu füttern müssen. Sie sieht toll aus. Eine frühere Stallkollegin aus einem anderen Pensionsstall war neulich da und sagte, Chiwa sieht viel jünger aus als früher.

Und vielleicht wird es sogar doch noch klapppen mit dem Weidezelt statt unserer Idee, wie wir sonst über den  Winter kommen, die tatsächlich kein Bauvorhaben wäre und dennoch eine Lösung .. denn wir haben ganz unerwartet Post vom Innenministerium S-H bekommen, dass sie uns helfen möchten. Das kam irgendwie über eine Beschwerdemail von uns an Herrn Habeck, unseren grünen Landwirtschafts- und Umweltminister. Mal schauen, was das wird.

Tja .. und ich habe sogar das Gefühl, dass die unerwartet hohen Wahlerfolge der AfD unsere Regierungsparteien und sogar Angela Merkel wohl extrem ins Grübeln gebracht haben. Ich überlege daher zu hoffen, dass diese Politiker vielleicht begriffen haben, dass ihre Zeit vorbei sein könnte, wenn das Volk sie nicht mehr wählt und sie doch was tun müssen, auch für die breite hungernde Masse in diesem Land.

Ich hatte mit meiner Prognose, was uns politisch passieren würde, in meinem Teil 13 von Bilanz also vollkommen recht. Es ist jetzt ganz genauso gekommen. Hätten unsere hohen Herrschaften von der großen Politik auch den Überblick der kleinen Leute in ihrem Staat, vielleicht wären sie früher drauf gekommen. Ich hoffe deshalb, dass sich vielleicht in Bälde nun doch etwas tun könnte, was Deutschland wieder ein Stück vorwärts bringt statt immer nur rückwärts, und zwar das Volk hier und nicht nur die reichen Kapitalisten.

Ganz privat war das beste an dieser Zeit die Erfahrung, dass ich doch noch eine Familie habe, wenn wirklich Not am Mann ist .. dass wir doch Freunde haben, wenn auch nicht die, von denen wir immer dachten, es seien unsere allerbesten.

Tja .. und ganz privat war die Erkenntnis, dass diese beiden Freunde, von denen wir dachten, sie wären welche, nun so hinterhältig waren, die wohl größte Enttäuschung in diesem halben Jahr .. und diese böse Stalkerin eine Erfahrung, die uns viel Stress bereitet hat … aber wir sind entschlossen, der Frau nun die Zähne zu zeigen, denn sie ist einfach zu weit gegangen.

Es ist auch toll, erstmal wieder ein Auto zu haben .. und ich denke schon, dass es sich langfristig rechnen wird, dass wir dieses Weideland haben pachten können .. und es ist außerdem Balsam für unsere und auch die Seele unserer Pferde, dass wir dort sind. Die letzten Problemchen dort werden sich lösen lassen und dann kann es aufwärts gehen .. egal wer in unserem Rücken zu stalken gedenkt.

So .. und nun koche ich Kaffee und wecke meinen Mann, der gerade einen Mittagsschlaf macht. Ich habe statt dessen mal diesen Text hier geschrieben. Mit einem Foto vom ersten Herbstlaub sage ich mal Tschüß für heute .. wir lesen uns sicher bald wieder .. in ein paar Monaten, wenn ich erzählen werde, wie sich unsere politische Landschaft in Deutschland vielleicht verändert hat .. und auch, wie es privat bei uns gelaufen sein wird. Bis dann also.
Renate

Ursprungslink: http://unserelebensgeschichte.blogspot.com/2016/09/bilanz-mein-leben-in-einem.html

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