Pferde – Unsere stolzen Freunde – Teil 23

Vom Regen in die Traufe

Unseren ersten Umzug von Boksee in Richtung unseres Wohnortes Preetz planten wir sehr sorgfältig, aber davor, sich dennoch zu irren, ist man leider nie sicher. Wir suchten recht überlegt und lange, bevor wir uns dazu entschlossen, unsere Pferde auf einen Reiterhof in Dinghorst zu bringen. Wir übten mit ihnen vorher ausgiebig noch einmal, länger mit uns spazierenzugehen, denn es sollte durch einen Wald in Havighorst bis nach Dinghorst zu Fuß gehen, und das ja ohne Pannen.

Natürlich fragten wir die neuen Stallbetreiber danach, wie die Pferde dort denn später leben sollten und was wir tun könnten, falls Chiwa den Weidegang, den sie nun doch wieder zumindest stundenweise bekommen sollte, doch nicht vertragen sollte. Wir erklärten auch genau, dass Chiwa nicht viel Klee und keine Eicheln vertragen würde.

Es hieß, Prima könnte den ganzen Tag mit einem Andalusier und einer Scheckstute laufen und Chiwa nur stundenweise und in einen Auslauf kommen und dort zugefüttert werden, sollte sie den ganzen Tag Weidegang nicht vertragen.
Es hieß auch, die Weiden wären kleefrei, denn weil auf dem Vorplatz so viel Klee wuchs, hatten wir extra danach gefragt.
Das war alles gelogen.

Als wir Ende Mai gingen, hatten wir keine Ahnung, dass der Andalusier ein Hengst war, dass unter diesen Umständen selbstverständlich Chiwa und Prima nicht mit den anderen beiden auf einer Weide laufen konnten und dass dieser Hengst später auch noch mehrfach ausbrechen und Chiwa verletzen und ich schließlich in Panik das Kreisveterenäramt anrufen würde.

Wir begaben uns einfach nur guten Mutes auf die erste von insgesamt drei abenteuerlichen Wanderungen, bis unsere Pferde endlich in Sicherheit sein würden.

Wir waren schneller als erwartet und wunderten uns in erster Linie bei unserer Ankunft darüber, dass auf diesem Reiterhof niemand da war und die neuen Stallbetreiber nichtmal über ihre Handynummer, die sie uns gegeben hatten, zu erreichen waren.
Gott sei Dank waren wir vorsichtig genug, unsere beiden Pferde trotzdem nicht zu den anderen auf die Weide zu stellen, bevor jemand kam. Sonst hätten wir jetzt vermutlich zwei Fohlen.

Dass der Andalusier ein Hengst wäre, erfuhren wir noch am selben Abend von einem Mieter auf dem Bauernhof, bei dem dieses komische Paar diesen Stall gepachtet hatte.
Sie haben den Stall inzwischen auch nicht mehr und der arme Andalusier lebt nicht mehr … ob das so ist, weil er schlecht versorgt wurde, wissen wir nicht, haben es nur zufällig erfahren, dass er tot ist.

In den ersten Tagen versuchten wir noch, mit der für uns doch überraschenden Situation zu leben und auch damit klarzukommen, dass ständig jemand Chiwa auf die kleereiche Weide ließ, obwohl wir etwas ganz anderes abgesprochen hatten.

Der Ort Dinghorst war einsam und sehr idyllisch und das Wetter oft herrlich. Wir versuchten deshalb, unsere Zeit dort zu genießen … aber die Zustände zwangen uns bereits nach wenigen Tagen, verzweifelt etwas anderes zu suchen.
So nahmen wir dabei auch bereits Kontakt zum nächsten Hof auf, der uns aber nicht glücklicher machen würde und auch eine falsche Entscheidung war.

Zunächst einmal hatten wir in Dinghorst das Problem, zweimal ein durch Tritte verletztes Pferd zu haben, den ja bezahlten Reitplatz nur selten nutzen zu können, weil er aufgrund eines verliebten in der Nähe stehenden Hengstes, der direkt neben dem Weg dorthin tobte, selten erreichbar war und laufend nicht arbeiten zu können, weil wir händeringend was anderes suchten.

Chiwa vertrug den Klee erstaunlich gut und hat dort übrigens keine Hufrehe bekommen, sie wurde nur durch den Hengst zweimal relativ leicht verletzt und beide dabei aber nicht gedeckt .. Gott sei Dank.

Schön war in diesem Stall in erster Linie die Ruhe und Einsamkeit und so die Möglichkeit, mit Boomer, Jürgen und den Pferden wirklich gemütlich das Pferdeleben zu genießen.

Aber schon in den ersten Tagen mussten wir wie hier mit Prima und Chiwa Bodenarbeit in Auslauf statt auf dem Reitplatz machen, weil wir vor dem Hengst gar nicht auf den Reitplatz gekommen waren, der fast über den Zaun gekommen wäre und uns mit Prima in eine sehr gefährliche Situation brachte.

Die Wildgänse dort und die Natur .. es hätte so schön sein können, wenn denn die Stallbetreiber auch nur halbwegs normal gewesen wären, aber in Bezug auf die Stallbetreiber würden wir uns gleich zweimal irren .. auch im Stall danach.

Nett zu Anfang zu sein ist bei Pferden leider nicht alles, was wichtig ist. Stallbetreiber sollten auch Ahnung von Pferdehaltung und Verantwortungsbewusstsein für Tiere haben.

Ich fotografiere Pferde fast immer so, dass ich sie in Szene setze und ein Idyll zaubere, das täuschen kann .. ich bin nunmal Journalistin und auf Journalismus über Pferde besonders ausgerichtet.

Ich erzähle aber auch gern, was wirklich passiert, denn um das nicht zu tun, habe ich zu viel sechziger-Jahre-Blut in mir, wo wir gelernt haben, dass Pressefreiheit heißt, die Wahrheit zu sagen und das auch zu dürfen.

Als wir schließlich Ende Juni dort mit einer verletzten und lahmenden Chiwa flüchteten, um unsere Odyssee mit den Pferden im Ort Klein-Kühren fortzusetzen, hatten wir vorher nur telefonisch Kontakt mit drei menschlich durchaus netten Leuten aufgenommen, zwei Schwestern und dem Ehemann der einen, die Holsteiner und Haflinger züchteten und außerdem Pensionspferde hielten.

Chiwas verletztes Gelenk am linken Hinterbein beim Start zu den nächsten 13 km, die wir zu Fuß nun nach Klein-Kühren zurück gelegt haben .. ich hatte leider keine Speicherkarte im Fotoapparat und kann daher nicht viel davon zeigen.

Abends im neuen Stall in Klein-Kühren, wo wir uns nun geborgen wähnten .. aber der schöne Schein trog gewaltig.

Das Gras auf dieser ersten und weiteren Weidestücken im ersten Sommer allerdings vertrugen beide Pferde gut. Die Probleme lagen woanders und wo, das werde ich im nächsten Teil genauer berichten.

An diesem ersten Abend bei den Pferden in Klein-Kühren freuten wir uns zunächst. Die Stallbetreiber schienen uns intelligent, tierlieb und kompetent zu sein .. und sie waren alle drei sehr nett, auch bis zuletzt.

Aber auch nette Leute, die von Kindheit an mit Pferden aufwuchsen, hoch begabt und klug, gebildet und sogar auf ihre Art tierlieb sind, können lebensgefährliche Fehler bei der Pferdehaltung machen.

Wirklich schwer krank wurde unsere Chiwa nämlich erst dort und auch dort erlebten wir den Tod eines anderen Pferdes mit, erfuhren von ungewöhnlich vielen anderen Todesfällen in den Jahren zuvor und auch, wie eine Tierärztin durch schöne Worte Fahrlässigkeit schön reden kann.

Beim Umzug von dort fort hätte Chiwa nichtmal mehr lahmend bis in einen neuen Stall laufen können, so schlecht ging es ihr .. aber Gott half uns, dort wieder weg zu kommen.

LG
Renate


Aber mehr dazu im nächsten Teil.

Ursprungslink: http://pferde-tiere-gesundheit-soziales-zeit.blogspot.com/2013/12/pferde-unsere-stolzen-freunde-teil-23.html

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Chiwas Hufrehe-Geschichte – Teil 14

Chiwa ist nicht mehr bei uns, aber es geht ihr wohl inzwischen wieder gut

Als ich am 14.11.18 den Teil 13 von Chiwas Hufrehe-Geschichte schrieb, habe ich in keiner Weise geahnt, wie negativ der Teil 14 werden würde.
Ich schrieb da, ich hätte noch selten so einen positiven Teil ihrer Geschichte verfasst.
Wie schrieb Jürgen eben bei Facebook: „La Le Lu, wenn Dich etwas nervt, schlag zu“. Jo … am liebsten würde ich das mit Michaela Schau tun, weil ich jetzt weiß, sie ist die Stalkerin gewesen.

Nein .. natürlich werde ich mich nicht mit dieser hinterhältigen Person auf offener Straße prügeln. Anders als sie bin ich ja ein zivilisierter Mensch. Ich warte einfach, bis diese Frau sich ihr eigenes Grab gräbt. So viel wie sie sich in der Zeit, als wir noch Kontakt miteinander hatten, mit den unterschiedlichsten Männern rumgetrieben hat, wird sie das schon selbst schaffen, zumal sie jetzt ein kleines Kind hat und das Jugendamt es ganz bestimmt nicht gern sieht, wenn eine Frau alle paar Wochen ihren Partner wechselt, weil das für die Entwicklung eines Kindes reines Gift ist.

Oft genug habe ich miterlebt, wie diese Frau über meinen oder Jürgens Computer ihren unzähligen Ex-Freunden, die ja nach jeder Trennung dann plötzlich nicht mehr toll, sondern nur noch schlecht waren, obwohl diese Männer sich in keiner Weise geändert hatten, hinterherspioniert hat und sich ein Loch in den Bauch freute, wenn sie einem davon hat weh tun können. Ihre Rachegelüste, obwohl sie selbst an jeder Trennung schuld war, waren ja immer sehr groß. Sie hat ihre eigenen Fehler ja nie erkannt.

Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als sie vor unseren Augen einen ihrer Ex-Partner schlug und mit Füßen trat, weil der nicht sofort aus der vorher gemeinsamen Wohnung ausziehen wollte. Sie trennte sich von dem Mann, weil der eine gut bezahlte Arbeit gefunden hatte. Er hatte sich so darüber gefreut damals. Aber es passte ihr nicht, dann kein eigenes Geld mehr zu haben. Sie wollte, dass sie Hartz-IV-Empfänger bleiben, weil das Geld dann ja auf ihr Konto ging und er nichts zu sagen hatte. Also suchte sie sich heimlich eine eigene Wohnung und zog aus.

Als der Mann dann nicht sofort ausziehen wollte und es ja auch mangels Wohnung für ihn selbst gar nicht gekonnt hätte, ging sie wie eine Furie auf ihn los. Er sollte ihr unbedingt unterschreiben, dass er nun auch auszöge. Als ich sie am kommenden Tag darauf ansprach, ob sie den Mann, der sie so verprügelt hatte, dass sie ja vor dem Einzug hier bei uns monatelang im Frauenhaus war, auch vorher getreten und geschlagen hätte und der sich eventuell nur gewehrt, sagte sie, sie hätte doch keinen getreten und geschlagen.

Jürgen und ich waren beide dabei und dachten, wie kann ein Mensch sich nur so seine Welt zurechtlügen. Das ist doch nicht mehr normal.
Später versuchte sie dann, meinen Mann anzubaggern. Das ging insofern, weil sie ja einen Schlüssel zu unserer Wohnung hatte und als wir beide nicht zu Hause waren, problemlos an seinen PC rankam, um da was zu manipulieren. Er sollte denken, ich hätte hinter ihm rumspioniert. Ihre Rechnung ging nicht auf.

Irgendwann später, als wir uns dann vorübergehend nach langer Trennung doch nochmal wieder mit ihr vertragen hatten, weil sie wieder angekommen war und gefragt hatte und dann schließlich doch getrennt, als uns klar wurde, wie falsch diese Frau ist, die einen nur ausgehorcht und dann alles an eine Freundin weitergetratscht hat, was wir ihr erzählt hatten, hat mir dann mein Mann erzählt .. die wäre nie bei ihm gelandet. Er hat sich mal mit einem anderen Mann über sie unterhalten, den sie auch angebaggert hatte und der dankend abgelehnt hatte.

Die zwei waren sich einig darüber gewesen, dass so eine Frau niemals in Frage käme, nichtmal wenn man solo wäre für eine Nacht, weil bei so vielen Vorgängern wäre die Gefahr viel zu groß, sich mit sonstwas für einer Geschlechtskrankheit zu infizieren. Grund zur Eifersicht hatte ich deshalb sicher nie, mein Mann hatte nie Interesse an ihr, auch sonst nicht, weil sie gar nicht sein Typ gewesen wäre, aber schon der Versuch war von einer „Freundin“ natürlich gemein gewesen. Und sie hatte damit bei anderen „Freundinnen“ sogar schon Erfolg.

Ich weiß noch genau, wie sie über eine ihrer vorher auch mal angeblich besten Freundinnen erzählte, wo sie es geschafft hatte, deren Mann zu verführen, als die ahnungslos einer Freundin beim Tapezieren half und Ela mit ihrem Mann alleine war, die sei ja häßlich und es wäre ja nicht schlimm gewesen, ihr den Mann vorübergehend auszuspannen. Aber den hätte sie gar nicht haben wollen, der hätte ja ein Alkoholproblem .. was sie ja genau wusste, denn schließlich waren sie vorher lange gute Freunde gewesen. .. die beiden haben sich später wieder vertragen.

Ich dachte damals nur, was für einen schlechten Charakter muss wohl eine Frau haben, die nur für eine Weile Sex versucht, eine Ehe paputt zu machen, in der es mehrere kleine Kinder gibt? Und das, obwohl sie den Mann noch nichtmal wirklich haben will. Es geht nur ums Rumkriegen, den Stolz darauf, der anderen was kaputt zu machen .. sich wohl schöner oder attraktiver zu fühlen als die andere Frau .. igitt. Schon damals habe ich sie mal kurz rausgeschmissen deshalb.

Ich hätte von Anfang an dabei bleiben sollen.
Als ich sie im Fahrstuhl kennenlernte im Jahr 2008 und ahnungslos mit zu unseren Pferden mitnahm, kam sie abends an und surfte bis morgens um 4 an unserem PC. Wir saßen fassungslos dabei, wie sie damals wildfremde Männer angebaggert hat … sowas von hemmungslos. Ich sagte zu ihr: „Wenn Dich davon einer noch im Hausflur vergewaltigt, falls Du den trifft, bist Du selbst schuld. So redet man doch nicht mit einem Fremden.“ Diese Frau war vollkommen distanzlos.

Genauso distanzlos war sie leider auch uns gegenüber. Wie son Staubsaugervertreter, den man zur Vordertür rausschiebt und der lächelnd zur Hintertür wieder reinkommt.
Solange wir noch im gleichen Haus wohnten, war es so gut wie unmöglich, Abstand von dieser Frau zu halten, die selbst dann, wenn ich mehr als unfreundlich gewesen war, ja immer wieder ankam. Mit Jürgen nicht anders, denn der hat auch zu Anfang mehrmals versucht, sie loszuwerden. So gewöhnten wir uns schließlich an sie.

Dass Jürgen und ich uns den Fehler, uns dann schließlich doch immer wieder mit dieser Person angefreundet zu haben, obwohl wir sie ja zur Genüge kannten, heute vorwerfen müssen, weil diese Beziehung Thunder das Leben kostete, Chiwa und Prima schwer krank gemacht hat und schließlich dazu führte, dass wir die beiden wirklich mehr als panisch im März 18 auf einen Gnadenhof gebracht haben, heute selbst vorwerfen müssen, das wussten wir noch nicht, als ich diese Fotos hier von Ende November 2017 machte.

In diesem Teil 14 werde ich das sicher auch noch nicht alles erzählen können, das würde zu lang, aber mache dann nach dem Teil 14 mit dem nächsten Teil aus Chiwas Hufrehe-Geschichte bis heute weiter, und dabei werde ich alles erzählen, was passiert ist.
Nur eins vorneweg. Wir hatten selbst um Chiwas und Primas Leben trotz Umzug auf den Gnadenhof lange große Angst, haben aber inzwischen erfahren, sie sind dabei, wieder ganz gesund zu werden.

Im letzten Teil hatte ich ja noch erzählt, dass unsere Pferde da den Zaun zum Radweg hin eingerissen gehabt hatten und wir vermuteten, dass Kinder mal wieder die Pferde gefüttert hätten. Wir hatten auch extra Schilder aufgehängt, die Leute sollten das doch bitte nachlassen, weil man Pferde erstens totfüttern kann und sie zweitens so auch ausbrechen und auf die Straße laufen könnten.

Ich ahnte damals nicht, warum schon bald immer mehr Leute anfangen würden, planlos unsere Pferde zu füttern.

Dass sicher auch Kinder dabei waren, die nun so gar keine Ahnung haben, was Pferde fressen dürfen und was nicht und dass selbst bei guten Dingen zu viel einfach ungesund ist, das ist logisch. Heute haben selbst kleinere Kinder oft schon ein internetfähiges Smartphone und lesen bei Facebook, und das, wenn sie Mädchen sind, auch besonders gern in Pferde-Gruppen.

Ich hatte es erwähnt, aber war nun noch nicht panisch in Sorge um das Leben unserer drei Pferde, denen es Ende November ja sehr gut ging.

Es wurde immer herbstlicher, auch in der Feldmark und ohne Blätter an den Sträuchern und Bäumen in den Knicks die Weide natürlich auch immer offener und einsehbarer, leider.
Aber da uns sonst davor nie was passiert war und ich eigentlich den Nachbarn dort vertraute, ahnte ich noch nichts wirklich Böses.
Berichtet hatte ich ja auch davon, dass durch den vielen Regen die Heuernte schlecht gewesen war.

In Wildenhorst bei den beiden jungen Männern, die sich Heuboy nennen, hatten wir nur eine einmalige Portion Heu kaufen können, dann aber in Schwentinental bei der Raisdorfer Mühle, unserem sonst ja immer nur Verkäufer für Müsli, Weidezaunzeugs, Halfter oder Leckerlis und dergleichen, auch die Möglichkeit entdeckt, dort Mini-Heulage und recht gutes, wenn auch sehr teures Heu, das eigentlich für Kaninchen da war, einzukaufen. Nun ja … wir mussten sehr sparsam wirtschaften bei solchen Preisen zu Hause, aber so ließ sich das machen, die Hüs über Winter zu füttern.

Nachdem mir zuerst meine Digicam und dann auch noch die ganz billige Ersatz-Digicam, die eigentlich wohl eher ein Kinderspielzeug gewesen war, kaputt gegangen waren, fing ich an, Fotos mit Jürgens Handy zu machen. Das mache ich auch noch heute.

Der Boden im Round Pen war noch nicht gefroren und auch nicht so durchgeweicht, dass Bodenarbeit nicht mehr möglich gewesen wäre, also machten wir ab und zu auch noch manchmal etwas Sport mit den Hoppas wie hier.

Keins unserer Pferde wirkte damals krank oder nicht fit.
Auch das Winterfell war sehr gut gewachsen, auch bei unserem Neuzugang Thunder.
Der hatte nur ein paar komische Locken auf dem Rücken, wo wir uns fragten, ob er vielleicht Curly-Gene hätte oder sich das noch geben würde, denn er kam zu unserer Vorgängerin ja auf recht mysteriöse Art und Weise über eine lange Tour und schlechter Haltung in einem Kuhstall.

Am meisten Dampf hatte dabei wie immer natürlich Prima, aber das ist nunmal normal für sie.
Dass selbst sie später kränkeln würde, lässt darauf schließen, wie schlimm die Über-den-Zaun-Fütterei allen unseren Pferden dann später zugesetzt hat, denn das haben wir vorher bei der gesundheitlich ja immer sehr stabilen Prima noch nie erlebt. Im November war davon aber noch nichts zu merken, auch nicht bei Thunder oder Chiwa.

Hier unsere wilde Maus in Aktion wie immer.

Zu der Zeit traf ich auch mal zufällig meine Älteste Vanessa bei Aldi beim Einkaufen. Wir haben uns endlos lange über den Hafi ihrer Tochter, aber auch über unsere Pferde unterhalten und ich erfuhr dabei, dass sie schon längere Zeit vorher einmal wirklich wütend Michaelas Freundin am Telefon abgewiesen hatte, die wegen uns bei ihr in der Praxis angerufen hatte und um Rückruf gebeten. Vanessa hatte gedacht, es wäre um die Meerschweinchen gegangen, erfuhr dann aber, dass es Tratsch über uns werden sollte und hat stinksauer aufgelegt.

Ich kenne meine Tochter Vanessa natürlich als ihre Mutter sehr genau und weiß, dass sie erstens kein Aufhebens mag, ganz bestimmt keinen Stress und schon gar nicht an ihrem Arbeitsplatz, denn ihr Job in der Tierklinik, wo sie arbeitet, ist ihr Ein und Alles, schon immer gewesen. Sie arbeitet da, seit sie aus der Schule gekommen ist, und das sehr gern und mit Leidenschaft, hat nie einen anderen Beruf gewollt als den, Tieren zu helfen, und klar war sie stinkesauer, wegen sowas bei der Arbeit gestört zu werden.

Vanessa sagte, meine ganze Familie wüsste von diesem Theater, was wir seit unserem Umzug mit den Pferden in die Preetzer Feldmark erleben würden, und alle könnten gut verstehen, wie wütend Jürgen und ich auf Michaela und ihre Freundin wären, denn sowas ginge ja nun auch wirklich nicht und wäre ein Unding.
Tja .. ich erzählte das dann damals auch im Blog, dass ich dieses Gespräch mit Vanessa geführt habe. Vanessa gehört auch zu den Menschen, die immer artig waren. Die lügt nicht. Es ist sicher wahr, was sie mir erzählt hat.

Am 28. November 17 habe ich begeistert erzählt, wie unsere Chiwa regelrechte Bocksprünge machte, um Prima und Thunder zum Spielen aufzufordern, so fit war sie da .. nur dass ich keine Fotos davon hätte, weil ich wegen des Gruselwetters die Knipse zu Hause gelassen gehabt hätte.
Tja schade. Solche Bilder wären jetzt eine schöne Erinnerung an die letzten wunderbaren Monate mit unseren drei noch kerngesunden Pferden Chiwa, Prima und Thunder.

Ich denke, ich habe jetzt auch erstmal genug erzählt und mache hier mit den Fotos von Ende November eine Pause.
Weiter erzähle ich dann im Teil 15.
Noch war alles gut und ich hatte keine Ahnung, wie böse das Spiel enden würde, dass Michaela Schau da nun schon seit Ende April 16 mit uns gespielt hat .. ja und waum? Weil uns eben da aufgefallen ist, dass sie eine ganz falsche Schlange ist und wir ca. 4 Wochen drauf dann endgültig den Kontakt abgebrochen haben.

Klar war das nun etwas, worauf eine zur Nymphomanie neigende Borderlinerin, die ja andere Menschen nur lieben oder hassen kann, mit Wut reagiert.
Dass sie so erfolgreich sein würde, war mir leider nicht klar. Aber sie weiß noch nicht, wer ich werden kann, wenn ich wütend werde. Sie wird es aber lernen.

Wer meine Pferde antastet, erlebt von mir keine Gnade.
Ich habe eine Weile gebraucht, um mit dem unglaublichen Schmerz fertig zu werden, den ich empfunden habe, als Thunder tot auf unserer Weide lag, tot gefüttert von total unvernünftigen Menschen, die vermutlich gedacht haben, er hat nicht genug Futter bekommen, weil ja Michaela sowas planlos bei Facebook über uns verbreitet hat.

Und jetzt bin ich dran, ihr das heimzuzahlen.
Dazu muss ich nur die Wahrheit sagen, und das ist im Internet nicht verboten.
Also bis bald mit dem Teil 15, wo es dann ungefähr im Dezember 2017 mit Chiwas Hufrehe-Geschichte weitergehen wird.
LG Renate

Original-Link :

http://hufrehe-blog.blogspot.com/2018/06/chiwas-hufrehe-geschichte-teil-14.html

Pferde – Unsere stolzen Freunde – Teil 22

Erlebnisse in letzten Stall in Boksee und nach dem Tod meiner Mutter

Silvester 2010/2011 ganz allein mit meiner Mutter, die monatelang nur im Bett hatte liegen müssen und nun seit Weihnachten jedenfalls wieder ab und zu auf dem Sofa bei uns sitzen durfte.

Ob Mamas langer Leidensweg der Grund war, weshalb uns der erste Stall in Boksee plötzlich raus schmiss .. wie gesagt, ich weiß es nicht … ich kann nur sagen, dass wir Verständnis von diesen Leuten wirklich keines erfahren haben, die uns ausgerechnet in einer Phase, in der meine Mutter ums nackte Überleben kämpfte und Jürgen und ich natürlich helfen mussten und nur immer kurz zu den Pferden fahren konnten und man mir dann anhängte, ich hätte im Forum ja erzählt, die Zäune wären mehrmals kapputt und die Pferde weg gelaufen gewesen und darüber nachgedacht, ob ein zu weit nach hinten aufgesetzter Sattel vielleicht der Grund war, warum Prima Jürgen dann doch wieder abgeworfen hat .. nichtmal böse gemeint ja .. das war alles so fadenscheinig und ich vermute, es gab da ganz andere Gründe als die, die uns genannt wurden, um den schönen Schein zu wahren.

Der nächste Stall, in den wir ja wirklich unfreiwillig wechselten, war anders, aber besser keinesfalls.

Weg gelaufen sind uns Teile der Herde dort nur einmal, und sowas kann wirklich überall mal passieren und nicht wie im Stall in Boksee davor, nun immer wieder alle paar Tage, wo man wirklich froh sein kann, dass da nicht sonstwas passiert ist, weil ein Riesenschutzengel dort die Tiere und Menschen lange beschützt hat.
Übrigens nicht immer, denn vor ein paar Monaten ging dann in der Presse rum, dass dort einer der Hofhunde von einem Jäger erschossen worden sei, von den Tierschützern sehr verbreitet und mit sehr viel Wut auf die Jäger im Allgemeinen begleitet. Nun ja, der Umgang dieser Familie mit ihren Hofhunden war aber genauso leichtsinnig wie der mit den Pferden und auch wenn ich diesen speziellen jungen Doggenmix nicht mehr kennengelernt habe, sowas musste mal passieren und auch wenn dieser Jäger vielleicht ein merkwürdiger Typ gewesen sein mag, hätte diese Familie ihre Hunde beaufsichtigt, hätte kein Jäger auf das Tier schließen können und hätte diese Familie die Pferde nicht laufend weglaufen lassen, hätte ich auch nie im Forum darüber geschrieben.
Na ja … im anderen Stall in Boksee war das nicht so, da liefen die Pferde in etwas über einem Jahr, wo wir dort waren, nur das eine Mal weg und sowas ist in meinen Augen nicht fahrlässig, sondern kann vorkommen. Wir waren von Januar 2011 bis Mai 2012 in diesem zweiten Stall in Boksee.

Unsere Beziehung fing unter der Aufforderung an, doch schriftlich in unserem Vertrag festzuhalten, dass ich keine Fotos außer von unseren eigenen Pferden machen dürfte, nichts schreiben, was nicht meine Tiere ganz persönlich beträfe und auch Probleme ganz sicher nicht mit den anderen Einstellern besprechen dürfte, sondern mich grundsätzlich an den Bauern zu wenden hätte, wenn es ein Problem gäbe.

Ich fühlte mich von Anfang an nicht wohl, obwohl ich später feststellte, dass ich seine Freundin und deren eines Pferd kannte, und zwar von einer Plauderei aus einem Thread aus reitforum.de, wo wir darauf kamen, dass sie und die ehemalige Reitbeteiligung Jessica aus Wellsee oft gemeinsam in Kiel-Moorsee und Meimersdorf ausgeritten seien und sie deshalb unseren Reno sehr gut kennen würde und auch die Geschichte, wie Nixe damals aus Kiel-Wellsee plötzlich von der Weide verschwunden ist.

Aber diese Freundin hatte rein gar nichts zu sagen.

Ich sprach mit ihr ab, dass Chiwa in den Wintermonaten ruhig einmal auf die Weide dürfte. Das ist nie passiert. Chiwa hat dort im kommenden Frühjahr einen ganz späten Fellwechsel gehabt, es fehlte der Rehegruppe, mit der dieser Stall noch heute wirbt, wenn er Anzeigen aufgibt, einfach an ein wenig begrenztem Weidegang, was auch Rehepferde brauchen.

Hufrehe hatte Chiwa dort nie, aber Verletzungen gab es bei unseren Pferden oft, denn die Herde war nie konstant, weil die Einsteller kamen und gingen, und das ununterbrochen. So waren laufende Rangordnungskämpfe in beiden Herden, sowohl der Rehegruppe als auch der anderen Gruppe, in der Prima war, an der Tagesordnung.

Warum manche Leute gingen, habe ich nur ab und zu mitbekommen, und nicht jeder dort ging ohne Wut, viele sind auch gegangen, weil sie sich an allen möglichen Dingen extrem geärgert haben.

Jürgen und mich ärgerte anfänglich am meisten, dass die Pferde sehr schnell keine Mähne mehr hatten, was an der Art der Heufütterung lag, das immer unter einem Balken durch auf einem Gang vor den Offenställen ausgebreitet wurde. Eine schöne Mähne mag für ein Pferd nicht lebenswichtig sein, aber ich fand die herrlich langen seidigen Mähnen von Prima und Chiwa immer schön und fand meine Pferde bald regelrecht verunstaltet deshalb. Und Chiwas struppiges Fell im 2. Sommer gefiel mir erst recht nicht, denn ein bisschen Gras braucht nun einmal jedes Pferd wegen bestimmter Vitamine darin.

Nicht gestört haben mich die beiden Plätze, ein kleiner Reitplatz ohne Normgröße und ein nur mit Steckpfählen abgestecktes kleines Round Pen. Jürgen und ich brauchen keinen Normreitplatz und da hier zwei Plätze waren, war das ganz nett. Der Hof lag auch gut in Bezug auf Spaziergänge durch das Dorf. Wir sind deshalb oft dort spazieren gegangen, oft schon wegen Chiwa, damit sie unterwegs ein wenig an den Wegrändern Gras fressen konnte.

Gegangen sind Jürgen und ich aus einem anderen Grund. Wir hatten sehr ehrlich zu Beginn dieses Einstellvertrages besprochen, dass die Annahme nahe läge, dass wir dann vorübergehend in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnten, wenn meine Mutter irgendwann sterben würde. Wir könnten diese Situation durch nichts abfedern, denn ein Pflegefall der Stufe III braucht einen bis zum letzten Atemzug, aber dann ist man von heute auf morgen ohne Arbeit und ohne Pflegegeld, das in diesem Staat ja sofort wegfällt, bei Hartz IV pur.

Wir haben damals gesagt, dann müssen wir suchen und es kann passieren, dass das ein paar Monate dauert. Damit war der Bauer auch einverstanden und meinte, da würde sich dann schon eine Lösung finden wie zu helfen statt zu zahlen.
Aber als es dann passierte, sah die Sache ganz anders aus. Als Mama noch lebte, war es normal für uns, immer sehr früh zu zahlen, denn dieser Bauer war immer pleite und froh, dass Mamas Geld oft schon in den letzten Tagen des Vormonats vor Fälligkeit gebucht wurde. Uns war das egal. Aber als Mama gestorben war und uns seine Freundin noch gesagt hatte, wir sollen uns keine Sorgen machen, die Pferde seien bei ihnen sicher, kam dann bereits im 2. Monat, als wir nur mit der Zahlung für ein Pferd gerade 10 Tage im Rückstand waren und noch keinen neuen Job hatten und sogar feststand, ich würde bald einen 1-Euro-Job machen können, bereits die versteckte Äußerung, er würde Prima verkaufen, das sei doch für alle das Beste.

Na klasse.

Ich bekam das fehlende Geld dann von einem alten Kinderfreund, den ich bei Facebook nach Jahrzehnten in Frankreich wiedergefunden habe, der so Prima das Leben rettete und uns überbrücken half, bis Jürgen und ich dann die heute ausgeübte Tätigkeit als Werbetexter gefunden haben.

Ab Januar 13 war erstmal alles recht sicher, aber nur ein bisschen, denn Boksee ist ein Ort, der ohne Auto nicht zu erreichen ist und unser Auto war alt. Als unser Ford Mondeo nicht mehr wollte, fanden wir einen günstigen Renault Twingo, aber mein Bauch sagte mir, weg da, ich muss etwas finden, wo unsere Pferde sicher sind, auch wenn das Geld einmal richtig knapp wird und wir uns ein Auto vielleicht nicht mehr leisten können.

Die Möglichkeit dazu ergab sich dann im Juni 2012.

Bis es soweit war und auch danach .. .was ich durch unseren Schmied und einige Facebook-Bekannte erfahren habe … blieb es in diesem Stall beim ewigen Wechsel der Einsteller.
Ich weiß nicht genau, warum alle anderen gingen, habe bei einigen mitbekommen, dass sie auch ab und zu nicht ganz pünktlich bezahlen konnten und sicher dann nicht anders als wir behandelt worden sein werden, ich weiß nur warum Jürgen und ich gingen.

Und es ist mir auch wurscht, ob in meinem Einstellvertrag einmal drin stand, ich soll nichts über diesen Stall schreiben. Ich werde keine Fotos von anderen Pferden außer unseren dort zeigen, aber unsere schon, das ist mein gutes Recht genauso wie zu sagen, nun das war irgendwo im Dorf Boksee bei Kiel und wir waren von Anfang an nicht glücklich dort alleine schon wegen diesem Knebelvertrag, der mir verbot, über das Leben unserer Pferde dort wirklich ehrlich zu schreiben.

Was ich dort ausgerechnet nach dem Tod meiner Mutter, der mich sowieso schon sehr mitgenommen hat, miterleben musste, war Herzlosigkeit pur.

So ein Bauer sollte keine Einstellpferde, sondern doch besser Schweine und Rinder zum Schlachten halten, denn diese Form von Tierhaltung entspricht sicher viel eher seiner Mentalität und der Art und Weise, wie er über Tiere denkt und was er fühlen mag.

Nur weil Pferde mehr Geld bringen, ist man in so einem Stall unter solchen Umständen nicht gut untergebracht, gerade weil Pferde, wenn sie einmal krank werden, einen in extreme finanzielle Schwierigkeiten bringen können und wenn man dann keinen Stallbetreiber hat, der auch einmal ein Herz für Tiere hat, ist man hoffnungslos verloren und vor allen Dingen ein Lebewesen ist dort ausgeliefert, nämlich ein Pferd, das möglicherweise wie unsere beiden nur einen Schlachtwert hat, was so einem Menschen ja ausreicht.

Was aus Nixe und Reno wurde, erfuhr ich leider auch zu dieser Zeit ausgerechnet dann, als meine Mutter im Sterben lag. Ich rief deshalb Esther an und bei diesem Gespräch erzählte sie mir, sie hätte beide verkaufen müssen und außerdem ihre anderen Pferde Filia, Max und Rika. Aber sie weigerte sich, mir zu sagen, an wen sie Nixe und Reno verkauft hätte. Seitdem habe ich nie mehr ein Wort mit meiner Tochter Esther gewechselt, die ich sonst noch immer ab und zu angerufen habe und im Frühling 2011 davor sogar mal so mutig war, sie mit Jürgen und meiner Mutter zu besuchen, als ich fühlte, meine Mama wird bald sterben, damit sie Esther noch einmal sehen konnte. Raphael war leider damals auf einer Klassenfahrt. Ich machte noch Fotos von Nixe, Reno und allen anderen Pferden und erfuhr, dass Esthers neue Jungstute Nova einen sehr schweren und teuren Unfall gehabt hatte. Sie ließ sie nicht sterben und ich glaube zu wissen, was dazu führte, dass sie auch Nixe und Reno verkauft hat, nämlich deshalb. Dennoch tut es weh und noch mehr, dass sie damals nicht ehrlich mit mir darüber geredet hat, damit ich es jedenfalls nachvollziehen konnte und mir nicht gesagt hat, wo die Tiere geblieben sind, damit ich jedenfalls mal hin fahren und sie anschauen kann. Das hätte nicht sein müssen und das nehme ich ihr übel. Zurück haben hätte ich die zwei doch gar nicht wollen, ich wäre doch gar nicht in der Lage gewesen, sie auch noch nebst Prima und Chiwa zu ernähren. Warum also dieses Schweigen?

Tja .. meine kleine Tochter, auf die ich immer so stolz war, weil sie so gut reiten und mit Pferden umgehen kann .. sie hat mich fast noch mehr verletzt wie ihre große Schwester. Hier an diesem Tag, als meine Mutter sie zum letzten Mal sah, war sie sehr nett .. auf der Beerdigung meiner Mutter saß sie mit ihrer Schwester auf der anderen Seite in der Friedhofskapelle und stand auch mit ihrer Schwester nicht bei mir, als meine Mama in ihr Grab gelassen wurde .. sie sah spindeldürr, verzweifelt und krank aus. Was immer sie auch erlebt haben mag, es hat sie möglicherweise noch mehr mitgenommen als mich das, was ich habe erleben müssen, und das war genau genommen unerträglich.

Nova .. meine Tochter Esther hat alles getan, ihr Leben zu retten .. ich verstehe das, ich hätte es sicher auch getan.

Meine liebe dicke Nixe … ich glaube, es geht ihr noch gut bei ihrer neuen Besitzerin, von der ich inzwischen weiß, wer es ist, weil sie ab und zu Preise mit Nixe gewonnen hat.

Reno, der an diesem Tag sehr erschöpft wirkte. Einige Monate später sah er aber wieder gesund aus. Danach sah ich ihn nie wieder.

Meine Mama ein paar Monate vor ihrem Tod ein letztes Mal bei ihrer kleinen Enkelin. Als ich danach wieder mit Esther telefonierte, lag meine Mutter im Sterben. Tja … nicht jede Erinnerung im Leben ist schön, auch wenn man die Menschen nach wie vor liebt, an die man sich da erinnert und sich zuweilen wünscht, man täte es nicht mehr, weil solche Erinnerungen tiefe Wunden reißen, die nie aufhören zu bluten.
Und Vanessa kaufte zur gleichen Zeit den Haflinger Twister für ihre Tochter Janin? Warum ein neues Pferd? Warum hat sie nicht versucht, Nixe und Reno zu behalten. Als ich ihretwegen begonnen habe, Pferde hinter dem Haus zu halten, war sie erwachsen und hat mir in die Hand versprochen, sie würde gemeinsam mit mir für die Tiere da sein.

Ich bin so enttäuscht von meinen Töchtern und so verbittert deshalb, das könnt Ihr mir glauben, denn als ich Pferde hinters Haus stellte, hätte ich nie gedacht, wie sehr ausgerechnet meine eigenen Töchter, die ich immer für tierlieb gehalten habe, sich an ihnen versündigen würden.
Bis bald, wenn ich darüber berichten werde, wie wir dann von Boksee aus dort gelandet sind, wo wir mit Chiwa und Prima jetzt sind.

LG Renate

Ursprungslink: http://pferde-tiere-gesundheit-soziales-zeit.blogspot.com/2013/10/pferde-unsere-stolzen-freunde-teil-22.html

Pferde – Unsere stolzen Freunde Teil 21

Eine Weile fühlten wir uns in Boksee mit den Pferden fast heimisch

Aus Klein-Barkau wechselten Jürgen und ich mit Chiwa und Prima nach Boksee. Die Behauptung unserer damaligen Tierärztin, Chiwa hätte in Klein-Barkau einen Hufreheschub gehabt, war vollkommen unsinnig, denn wir gingen sehr schnell dort weg, und zwar zu Fuß. Ein Pferd mit Hufrehe hätte so weit gar nicht laufen können und unser damaliger Schmied hat auch gesagt, sie hätte vielmehr eine leichte Strahlfäule wegen der mangelnden Hygiene in Tiefstreu gehabt. Das gab sich dann auch schnell.

Den neuen Stall in Boksee fand ich über das Internet in einer Kleinanzeige, rief dort an und stellte fest, dass es die Leute waren, die vor vielen Jahren einmal die Wohnung und die Stallungen gemietet hatten, die später auch mein Ex-Mann und ich mit der Familie und den Pferden angemietet hatten. Der Ärger, den wir ja auch erlebt hatten, war bei ihnen derselbe gewesen.

In diesem Stall blieben wir recht lange, und zwar von Juni 2008 bis Januar 2011. Es war dort nicht alles schlecht, es war auch vieles gut. Wenn es nicht so gewesen wäre, wären wir sicher auch nicht so lange dort geblieben.
Es perfekt zu nennen, wäre aber etwas anderes und vieles, was dort an der Tagesordnung war, war wie in eigentlich den meisten Pensionsställen, die wir bisher kennengelernt haben, einfach fahrlässig und leichtsinnig und auch oft entgegen der Versprechungen, die man uns zu Anfang gemacht hat.

Nixe und Reno sahen wir, wenn wir in Raisdorf einkaufen gingen oder Pferdefutter in der Raisdorfer Mühle kauften, wenn wir am Hof meiner Tochter Esther in Schwentinental vorbei führen, nach wie vor gelegentlich auf der Weide laufen. Einen guten Kontakt zu ihr oder dem Rest meiner Familie oder auch der von Jürgen hat es aber nie wieder gegeben, obwohl wir uns beide sicherlich nicht vorwerfen können, wir hätten das nicht immer wieder versucht. Es gab viele Kontaktversuche von uns beiden in Richtung unserer Kinder, zunehmend vorsichtig und oft nur noch in Form von virtuellen oder postalischen Grüßen, aber doch so, dass eine posltive Reaktion darauf ganz sicher möglich gewesen wäre.

Nun ja. Jürgen und ich arrangierten uns. Wir versuchten, die Stallgemeinschaft im ersten Stall, in dem wir in Boksee waren, als eine Art Familienersatz oder Freundeskreis zu betrachten, aber das ist immer nur so lange in einem Stall so, wie es keinen Ärger mit den Stallbetreibern gibt.

Der Stall war recht teuer und wurde im Laufe der Zeit auch noch einmal unter nicht eben netten Bedingungen im Preis angehoben. Das kam so:

Die Stallbetreiber fragten uns, ob sie von unserer Stute Prima ein Fohlen haben dürften und weil wir uns damals sehr wohl fühlten, sagten wir ja. Im ersten Jahr passierte dann diesbezüglich aber nichts außer, dass sie zwei ihrer eigenen Stuten decken ließen und die Tiere beide verfohlten.
Im Jahr darauf dieselbe Frage und dann noch die Äußerung, für die Großpferde den Preis anzuheben, aber gleichzeitig der Vorschlag, wenn Prima ein Fohlen bekäme, würde sie solange sie trächtig sei und das Fohlen aufziehen würde, nichts kosten.
Aber später ließ sie wieder niemand decken, nur den höheren Einstellpreis für sie, den haben wir ab dann brav bezahlt.

Es gab nur einen einzigen Reitplatz, der aufgrund sehr vieler Einsteller und auch noch anderer Leute aus dem Dorf, die ihn gegen Gebühr nutzten sowie Reitschülern und Reitbeteiligen an den eigenen Pferden laufend belegt war. Es gab kein Round Pen, keinen Übungsplatz, nur Spaziergänge auf der Straße, wenn auf dem Reitplatz mal wieder kein Platz für uns war. So wurden allerdings Chiwa und Prima sehr straßenfest. Sie waren das auch sowieso schon, weil sie im Sommer immer auf einer Waldweide waren, die weit weg vom Hof war und so mussten wir immer mit ihnen an der Straße entlang laufen. Das brachte uns Erfahrung und Sicherheit.

Nicht nett fanden wir, dass das Versprechen, unsere beiden Pferde im Winter in einem gemeinsamen Auslauf laufen zu lassen, nicht eingehalten wurde, denn im Sommer stand Chiwa mit einem anderen Rehepony zusammen auf der Weide.
Das Zufüttern mit Heu und Stroh klappte oft nicht, das Wasser war sehr oft auf den Waldweiden sehr schmutzig und man konnte nichts tun, denn es musste ja mit dem Trecker dort hin gefahren werden.

Im 2. Sommer empfanden wir es schon als wirklich unmöglich, Prima auf eine Weide am ganz anderen Ende des Dorfes zu stellen und Chiwa auf dieser Waldweide zu lassen. So rannten wir immer nur hin und her, wenn wir bei den Pferden waren.

Im letzten Winter wurden wir dann gefragt, ob Chiwa in einem anderen Stalltrakt als Prima stehen könnte. Das bedeutete dann, dass sich unsere beiden Pferde weder auf der Weide noch im Auslauf und nichtmal mehr im Winter nebeneinander in ihren Boxen begegneten, sondern nur noch, wenn wir gemeinsam ca. jeden 2. Tag mit ihren etwas unternahmen, denn jeden Tag nach Boksee zu fahren, konnten wir uns bei dem hohen Preis nicht leisten.

Schlimm war in diesem Stall, dass die Pferde so oft ausbrachen und frei im Dorf rumliefen. Warum das so war, bemerkte ich, als die andere Rehestute, die zusammen mit Chiwa dort stand, wieder Hufrehe bekommen hat und ich bemerkte, dass viele Zäune gar nicht an den Strom angeschlossen waren, sondern an die Bäume geknotet. Im Knick alles voller Adlerfarn und giftigem Jelängerjelieber. Wir sagten Bescheid.
Das Paar dort hatte gerade geheiratet. Der Mann lernte übrigens Schmied und hat damals die Hufe unserer beiden Pferde immer gut bearbeitet. Er war gebürtiger Engländer. Wir waren sehr tolerant, als immer wieder auch Chiwa von ihrer Weide weglief, sich irgendwo den Bauch vollschlug. Sie hatte aber keinen neuen Reheschub. Aber als Monate später dann immer noch die Zäune nicht in Ordnung waren, schrieb ich darüber in meinem Hufrehe-Forum.

In der Zwischenzeit hat Jürgen übrigens dort gelernt, auf Chiwa zu reiten, aber noch ohne Sattel. Er hat mit Hilfe der Stallbetreiberin sogar zweimal auf Prima gesessen, sie hat ihn geführt, aber beim zweiten Mal warf Prima ihn ab. Ich war der Meinung, sie könnte ihn abgeworfen haben, weil der Sattel zu weit hinten gesessen hätte und schrieb auch darüber .. nicht böse, sondern einfach überlegend, was der Grund gewesen sei, dass sie das zweite Mal so reagiert hätte … in meinem Hufrehe-Forum.

Dann brach sich meine Mutter ein Bein und landete im Krankenhaus und wir bekamen sie als schweren Pflegefall zurück. Es war für jeden abzusehen, dass meine Mama sicher die letzten Monate bis vielleicht Jahre ihres Lebens vor sich hatte.

Erst dann wurden wir von heute auf morgen attackiert, dass wir öffentlich im Forum über die unsicheren Zäune und das Satteln von Prima berichtet hätten. Die Stallbetreiberin schmiss uns mitten im Winter von heute auf morgen raus und sagte, sie würde unsere Pferde nicht mehr füttern, wir könnten zu einem Nachbarstall wechseln, und das sofort.

Wir bemerkten, dass eine Freundin von ihr direkt an diesem Tag aus diesem anderen Stall zu ihr wechselte. Brauchte die für ihr Pony Chiwas Box, weil es beim Nachbarn Ärger gegeben hatte? Außerdem war im Sommer davor der Stallbetreiberin eine Stute an Kolik gestorben und sie hatte ein anderes Großpferd aufgenommen. Brauchte sie nun eine zweite Box, um dieses Großpferd durch ein neues zu ersetzen?

Hat man uns dort einfach so fies raus geekelt und das Forum, das jeder kannte, als Vorwand genommen, weil zwei Plätze frei gemacht werden sollten?

Erfahren werden wir die Wahrheit nie, aber die Vermutung liegt nahe.
Ob die Angst, wir könnten ohne das Pflegegeld für meine Mutter, die ja sehr krank war, später vielleicht nicht mehr so regelmäßig bezahlen wie sonst, eine Rolle spielte, mag auch sein.
So nett wie es dort zuweilen war, es gab viele Mängel und das Ende war wirklich eines mit Schrecken, das kann man nicht anders sagen.

Bald geht es weiter mit unseren Erlebnissen im Nachbarstall in Boksee.

LG
Renate

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Eigene Pferde – Unsere stolzen Freunde – Teil 20

Das Ende meines Familienlebens und auch unserer Pferdeherde

Diese Foto von Reno und mir entstand an dem Tag, als ich den Mut aufbrachte, ihn zu meiner Tochter und meinem Schwiegersohn nach Schwentinental zu bringen, damit er in ihrer Reitschule mithelfen konnte, denn es fehlte ihr ein flottes Großpferd für den Westernreitunterricht. Das war 2005. Ich hatte so ein wehes Gefühl dabei .. ich habe Reno sehr geliebt genauso wie unsere dicke Nixe, zu der für mich durch diesen Schritt in den kommenden 2 Jahren der Kontakt genauso wie zu meinem Enkel Raphael zumindest ein wenig und eingeschränkt wieder möglich war. Ich habe meinem Schwiegersohn nie getraut, und ich sollte damit recht bekommen.

Nixe und Reno, an dem Tag 2005, als die beiden sich wiedersahen und sofort erkannten.

Kurz vorher war Reno noch bei mir und zusammen mit Prima und Chiwa gewesen. Aber ich wollte doch so gern, dass zwischen meiner Tochter und mir wieder alles gut wird. Ich wollte ihr so gern vertrauen können. Ich habe nur nicht gewusst, wie viel Macht Schwiegerkinder über die eigenen Kinder haben können, wenn diese Kinder schwach sind und sich nicht durchsetzen können. Denn an einem Mangel an Liebe liegt es in meiner Familie nicht, das weiß ich genau.

Nach Esthers toller Show im September 2007 verbrachten Jürgen und ich viel Zeit damit, die Videos darüber zu basteln und ins Internet zu stellen. Ihre Reitschülerinnen waren sehr stolz auf ihre Leistung und schauten die ständig an, auch Katrin, die neue Freundin meines Ex, von der ich allerdings nicht genau weiß, ob sie mit der Sache, die dann passierte, überhaupt etwas zu tun hatte. Heute denke ich, dass möglicherweise die damalige Freundin meines Jüngsten was damit zu tun haben könnte, was mir ein Vorfall zeigte, der passierte, als mein Ex-Mann mit Katrin schon seit Jahren nicht mehr zusammen war. Diese Beziehung hat nicht gehalten und er hat jetzt eine neue Freundin, die Babs oder Barbara heißt und in Berlin wohnt und Katrin verlor auch den Kontakt zu Filia, ihrem Lieblingspferd auf dem Hof meiner Tochter. Intrigen sind deshalb so gemein, weil die Menschen, die sie anzetteln, nach vorn lächeln und im Hintergrund werkeln und sich nicht offen dazu bekennen, was sie tun.
Die Intrige bestand darin, dass jemand über einen gefälschten Kommentar über den Account meines Jürgen, er würde Chiwa, Prima, Nixe und Reno wieder zu uns hinters Haus holen wollen, meiner Tochter das Gefühl gab, Jürgen würde ihr die Pferde wegnehmen wollen. Sie war außer sich vor Wut und glaubte mir nicht, dass dieser Video-Kommentar nicht von Jürgen selbst geschrieben worden ist, der in aller Offenheit an meinem Geburtstag im Juli zuvor vor den Ohrer aller Gäste Katrin sein Passwort für Clipfish verraten hatte. Das kam ganz dumm, sie erzählte, sie würde ständig ihre Passworte vergessen und dann in ihre Accounts nicht nicht mehr rein kommen und wir haben dann beide erzählt, wir haben ganz einfache Passworte, die man nicht vergessen kann und die auch genannt. Es war doch nur die Familie, die dabei war … aber irgendjemand aus dieser Familie muss sich das gemerkt haben. Es kann aber auch ganz anders gewesen sein, denn es gab auch mehrere Personen in unserer Familie, die Zugang zu dem Server hatten, auf dem auch unser e-mail-Account war, der damals ein Familienserver war. Ich werde vermutlich nie wirklich erfahren, wer uns das angetan hat.

Chiwa hatte damals einen leichten Hufreheschub, weil sie auf ein Stück Weide mit viel Klee gekommen war. Esther hatte begonnen, Prima zuzureiten. Sie ritt sie mit Angst, Helm und Sicherheitsweste, was vollkommen untypisch für meine kleine Tochter ist. Ich vermute, auch zu dieser Zeit begann sich herauszustellen, dass Prima niemals ein Reitpferd für meinen Schwiegersohn werden würde, weil sie viel zu schwierig war. Selbst wenn Esther sie hätte reiten können, ihr Mann hätte aufgrund seines cholerischen Wesens nie das Vertrauen von Prima bekommen, dazu kenne ich dieses Pferd zu gut.

Meine Tochter tobte und Jürgen, dem ich den Spitznamen Igeli gegeben habe, war nicht bereit, noch einmal mit ihr zu reden. Vielleicht wäre das heute anders, aber damals kannten wir beide uns noch nicht lange genug, als dass ich ihn hätte dazu überreden können, sich grundlos von meiner Tochter maßregeln und verdächtigen zu lassen. Jürgen hat selbst zu viel Böses mit seiner Familie erlebt.

Esther raste vor Wut und so mussten wir mit Chiwa und Prima gehen. Prima hätte sie behalten wollen. Ich bin froh, dass ich dagegen war, denn Nixe und Reno hat Esther später verkauft. Was die schwierige Prima bei einem Verkauf erwartet hätte, daran wage ich nicht zu denken. Vermutlich wäre es ihr Tod gewesen.

Jürgen und ich konnten die Pferde für ein paar Wochen in der Gärtnerei meines Chefs in Schwentinental unterstellen, wo es sehr große Rasenflächen gab. Ich habe damals ja in der Nähe der Reitschule meiner Tochter einen Nebenjob in einer Baumschule gehabt. Ich führte Prima mit Herzklopfen selbst dort hin. Ich war noch nie zuvor mit diesem schwierigen Tier alleine auf einer von Autos befahrenen Straße unterwegs oder bin nie vorher mit ihr an Weiden mit anderen Pferden vorbei gegangen. Nixe sah ich nicht, als wir gingen, nur Reno .. er schaute mich an und schien zu fühlen, dass dieser letzte Blick ein Abschied für immer sein würde. Es zerreisst mir heute noch das Herz, wenn ich an diesen schrecklichen Tag zurück denke. Als wir ein Jahr später auf der Hochzeit meines Großen meine drei Enkel wiedersahen, traute sich keins der Kinder, Jürgen, meiner Mutter und mir auch nur guten Tag zu sagen oder mit uns zu reden. Ich habe sie nur von weitem fotografieren können. Ich hätte weinen mögen, aber das habe ich an diesem Tag meinem Sohn nicht antun können, also versuchte ich zu lächeln. Nixe und Reno habe ich seitdem nur selten über den Zaun gesehen.

Von der Gärtnerei aus gingen Jürgen und ich dann mit Prima und Chiwa zunächst in einen sehr preisgünstigen Stall nach Klein Barkau. Ich war dort schon einmal gewesen, nämlich mit Nixe, Chiwa und Reno. Es war der Stall, in dem Chiwa ihren fast tödlichen Unfall hatte. Nette Leute, aber keine Umsicht mit den Pferden … auch wenn so etwas günstig ist, man kann langfristig in so einem Stall nicht bleiben. Wir gingen damals, weil Anfang des Sommers die Pferde immer noch nicht auf den Weiden, sondern in einem Auslauf waren und in der prallen Sonne laufend mit schimmelnder Heulage gefüttert wurden. Der Versuch zu reden scheiterte. Wenn man so netten Leuten ihre Fehler zeigt, sind sie selten weiterhin nett. Dieser Bauer war es auch nicht. Wie so oft davor und auch später wechselten wir panisch und hektisch den Stall.

Pensionsstallbetreiber wissen, wie schwierig es für die Einsteller ist, sich zu wehren, die ihre Tiere schließlich dort lassen müssen und selten von heute auf morgen flüchten können, sich deshalb fast immer ruhig verhalten und alles runter schlucken, was nicht in Ordnung ist. Die meisten nutzen das aus.

Es gibt in unserer Gegend kaum einen Pensionsstall zu bezahlbaren Preisen, von dem ich mit gutem Gewissen sagen würde, ich würde ihn jemand anders weiterempfehlen. Leider muss ich das so sagen.

Wir wechselten also im Frühsommer 2008 dann den Stall und zogen von Klein Barkau nach Boksee. Was wir dort erlebt haben, davon erzähle ich Euch im nächsten Teil.

LG
Renate

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Eigene Pferde – Unsere stolzen Freunde – Teil 19

Eine wunderschöne Reitershow und danach ein schreckliches Ende eines Traums

Wenn dieser Tag nicht einen so bitteren Nachgeschmack hätte, würde ich heute noch immer sagen, es war sicher einer der schönsten Tage meines ganzen Lebens, als ich dabei sein konnte, wie meine jüngere Tochter Anfang September 2007 ihre eigene Reitershow auf die Beine gestellt hat. Schon lange davor konnten wir miterlebten, wie die Proben voran gingen. Ich war eingeplant, mich mit um den Getränkestand zu kümmern und vermute, dass ich das gemeinsam mit der Oma meines Schwiegersohnes tat, dürfte der eigentliche Grund gewesen sein, was später passierte, denn auf diese Weise erlebte sie hautnah mit, dass mein Enkel Raphael auch seine richtige Oma liebte. Und die Frau ist leider krank vor Eifersucht. Sehr schade war, dass Jürgen nicht dabei sein konnte. Aber genau das ist Leiharbeit. Egal was anliegt, für diese Firmen gibt es nichts, das privat und wichtig wäre. Also musste Jürgen an diesem Sonntag arbeiten. Eine Bekannte von uns filmte, während ich mich um die Gäste und Getränke kümmerte. Die meisten Fotos, die ich hier zeigen werde, stammen von der Generalprobe am Tag zuvor, so auch das ganz oben von der Shownummer Piraten, bei der auch Nixe und Reno dabei waren, Reno von meiner Esther als Captain Jack geritten. Ich mag dieses Lied so und hab geheult vor Glück, als ich dabei zusah. Ich heule heute noch immer, wenn dieses Lied läuft, weil es mich an diese Shownummer erinnert und wie stolz ich auf mein Kind und unsere Pferde damals war.

Nixe mit einer Reitschülerin
Hopi mit einer Reitschülerin
Reno und meine Tochter Esther

Die nächsten Fotos sind von einer Westernnummer meiner Tochter auf Hopi, auch bei der Generalprobe aufgenommen.

Am Showtag ist sie ihn natürlich nicht im Piraten-Kostüm geritten.

Das sind Fotos von einer Tangonummer mit Reno und Filia, auch von der Generalprobe. Es folgen später noch Fotos vom direkten Showtag. Esther reitet hier Filia, die gemeinsam mit Nixe und Reno und auch dem Max auch später verkauft wurde und immer der Liebling von Hansis damaliger Freundin Katrin war, die ja nun genauso wie ich inzwischen eine Ex meines Ex ist. Ich vermute, das die Reiterin von Reno bei dieser Show heute Reno gekauft hat. Sie hatte ihn immer besonders gern. Ich wäre eigentlich froh, wenn es so wäre, weil ich denke, sie würde genauso gut mit ihm umgehen wie ich selbst es täte, weil ich sie damals kennenlernen konnte. Aber von meiner Familie wird niemand so gut sein, mir zu sagen, wer meine Pferde gekauft hat, ich habe nur die Möglichkeit der Spekulation genauso wie ich nur die Möglichkeit der Spekulation habe, wenn es um alle bösen Intrigen geht,die damals gelaufen sind,um mich aus meiner eigenen Familie zu verdrängen. Und ich glaube heute nicht mehr, dass mein Ex-Mann der Drahtzieher war, auch wenn ich das lange gedacht habe. Mein Ex war nur notorisch untreu und nicht ehrlich und vielleicht auch leicht zu verhetzen.
Die nächsten Aufnahmen sind vom Showtag an sich.

Karim, der Sohn meiner Nachfolgerin bei meinem Ex.

Die Dog-Dancer, die immer in der Reithalle meiner Tochter üben.

Da demonstriert Esther auf Hopi, was Western-Trail ist.

Raphaels Pony Sunny an der Doppellonge beim Fußball. Von diesem Mädchen vermute ich, dass sie meine Nixe gekauft hat, aber auch das bestätigt mir niemand.

Da war ich am Showtag einmal in der Herde unterwegs. Oben Chiwa in der Herde, darunter Prima und Nixe nebeneinander. Kann mir jemand sagen, warum ich hätte wollen sollen, dass unsere Pferdeherde auseinander gerissen wird? Aber Ihr werdet sehen, dass jemand eine Intrige startete, wo genau das Jürgen und mir unterstellt worden ist, damit meine Tochter Esther einen Hass auf ihre eigene Mutter entwickeln sollte.

Mein Sohn Marius, der mich hier am Getränkestand vertreten hat, damit ich selbst ein paar Fotos machen konnte.

Sunny als Führpony beim Ponyreiten.

Raphael, hier noch nicht als Akteur bei der Show.

Ich selbst und die Schwiegermutter meiner Tochter am Getränkestand.

Die Volti-Nummer Indianer mit Pony Max und einigen Kindern, in der Mitte mein Enkel Raphael auch dabei.

Tja, Reno und Filia am direkten Showtag beim Tango, war so eine tolle Idee.

Vorn sitzend unser Raphael mit der Indianer-Gruppe vor Pony Max.
Tja … wie gesagt haben wir viel fotografiert und gefilmt und zunächst fand meine Tochter es ganz toll, dass wir das bei Clipfish hochgeladen und gezeigt und auch ihre Reitschule mit voller Adresse genannt haben. Auch die Reitschülerinnen waren allesamt begeistert davon, dass es Videos von ihren tollen Shownummern gab.
Uns blieben noch einige Wochen auf dem Hof, von denen ich Euch später erzählen werde.
Ein merkwürdiges Gefühl beschlich mich allerdings bereits am Showtag deshalb, weil Katrin und Esthers Schwiegermutter so intim miteinander taten und mich komplett ausgrenzten, tuschelten hinter meinem Rücken. Man fühlt so manches Unheil lange, bevor es über einem zusammen bricht nämlich, selbst dann, wenn die Rahmenbedingungen es noch nicht direkt zeigen.
Sowas nennt man weibliche Intuition und davon habe ich leider eine Menge mitbekommen.

LG
Renate

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Eigene Pferde – Unsere stolzen Freunde – Teil 18

Reiten mit Jürgen und meiner eigenen Tochter als Reitlehrerin, einfach herrlich!

Lange Zeit durfte ich zwar meine eigenen Pferde auf Hof Altmühlen genauso wie meine Tochter und meinen Enkel Raphael besuchen .. unter der Voraussetzung, dass ich dem Jungen weder erzählen durfte, wer sein richtiger Vater ist und auch nicht, weshalb ich niemals den Garten von Oma Lise betrat (sein Vater musste ihm übrigens erzählen, er sei ein Freund, sonst hätte er ihn auch nicht besuchen dürfen .. ich denke, mein Schwiegersohn liebt derlei sadistische Spiele, das gibt ihm ein Gefühl von Macht, das er aus für mich unerfindlichen in meinen Augen im pervensen Bereich liegenden Gründen zu brauchen scheint) … aber ich hatte lange nicht die Erlaubnis, meine dicke Nixe dort auch zu reiten. Was tut man nicht alles als Mutter und Oma, um in irgendeiner Form die Familie zusammenzuhalten … auch kriechen, wenn es noch Sinn macht. Kriechen hat mir langfristig nicht weiter geholfen … deshalb habe ich mich entschlossen, erbarmungslos die Wahrheit zu erzählen.
Die sah dann im Sommer 2007 so erfreulich aus, dass meine Tochter Esther die Idee hatte, mir zu meinem Geburtstag am 5. Juli 2007 einige Reitstunden auf Nixe und Reno für mich und Jürgen zu schenken.
Was war ich glücklich darüber, das könnt Ihr Euch sicher kaum vorstellen. Zunächst einmal haben wir zu Hause in Nettelsee ein bisschen gefeiert, bevor es dann los ging zur ersten Reitstunde mit Jürgen zusammen.

Marius, mein Jüngster, hatte sich angeboten, uns beim Reiten zu filmen und Hansi,mein Ex und seine damalige Freundin Katrin wollten Fotos von uns machen, kamen also mit zum Stall, als Jürgen und ich dann gemeinsam geritten sind.
Das war toll. Jürgen hatte zu dem Zeitpunkt seit mehr als 30 Jahren auf keinem Pferd mehr gesessen und bei mir waren es auch über 4 Jahre her, denn seit mir damals im Frühling 2003 Esther unsere Nixe von der Weide in Wellsee einfach zu Jans Oma Lise gebracht hatte, ja gegen meinen Willen, war ich nicht mehr geritten.
Es ist und bleibt eine schöne Erinnerung, auch wenn heute zum Beispiel die Situation so aussieht, dass ich Nixe heute mit Fresskorb grasen sah und Reno gar nicht und nur hoffen kann, dass er auch noch da ist, denn es würde mir ja nicht einmal jemand sagen, wenn eines meiner Pferde nicht mehr lebt. Ich würde Nixe auch nie mit Fresskorb laufen lassen, aber ich habe ja nichts mehr zu sagen bei meinen eigenen Pferden, weil ich früher so dumm war, es für vollkommen unwichtig zu halten, dass ich die Quittungen darüber aufhebe, dass ich die Tiere bezahlt habe. Und Papiere haben sie nunmal keine.
Wer rechnet schon mit sowas, wenn die Kinder noch jünger sind, zu Hause leben und eine Familie intakt zu sein scheint .. was sie ja nicht gewesen sein kann, aber zumindest habe ich mir das mal eingebildet, als ich die Pferde für unsere Familie kaufte.

Raphael hatte damals begonnen, immer besonders schön mit Katrins Sohn Karim zu spielen.
Hier spielen sie in der Reithalle.

Jürgen ritt bei dieser ersten Reitstunde nicht Reno, sondern Esthers Max. Das hatte den Grund, dass Reno damals vorübergehend Hufeisen bekommen hatte. Die hat er allerdings nicht lange gehabt, weil er sie ständig verlor und an diesem Tag hatte Reno auch ein Hufeisen verloren. Heute laufen soweit ich weiß bei Esther wieder alle Pferde barhuf genauso wie es unsere Pferde tun.
Katrin hat an dem Tag ganz vorsichtig begonnen, den ersten Kontakt zu Pferden aufzunehmen, war noch sehr ängstlich. Später sollte sie sich über beide Ohren in Esthers Reitschulstute Filia verlieben. Genau genommen war Katrin eine nette Frau. Ich vermute, es wäre nicht richtig, ihr irgendeine Schuld daran zu geben, dass sie ein Verhältnis mit meinem Ex-Mann hatte, als er als Anleiter und sie als 1-Euro-Jobberin bei der DAA in Kiel waren. Wer weiß, was er ihr erzählt hat. Ich habe später erfahren, was er ihrer Nachfolgerin über sie erzählt hat, das waren Dinge, die ich niemals glaube, dazu kenne ich meinen Ex-Mann viel zu gut. Er hat sie sehr schlecht gemacht und ihr Sachen unterstellt, die garantiert nicht wahr sind.

Jürgen ist früher auf dem Pferd seiner Freundin auf der Insel Langeoog .. der Wallach hieß Hitzar .. nicht western geritten, Jürgen ist allerdings sehr sportlich, ist ja nebst Kajak sogar Wildwasser gefahren und auch mit Hitzar als junger Mann im gestreckten Galopp den Strand von Langeoog entlang geritten und auch dort eine Kutsche mit zwei Kaltblütern gefahren, was sein Schülerjob in seiner Internatszeit auf Langeoog war.

Westernreiten war also neu für ihn, also gab es erstmal viel Erklärung von Esther. Was mir dabei auffiel war, dass sie doch sehr profihaft geworden war und bei ihren Kursen viel dazu gelernt hatte.

Ich ritt barfuß, weil ich in der Aufregung vergessen hatte, mir feste Schuhe einzupacken und in Latschen gekommen war. Ich kriegte sehr schnell wieder ein Gefühl dafür, wie Nixe zu reiten war .. war so schön auf meiner Dicken. Und Jürgen ritt in der ersten Stunde auf Max sogar schon ein paar Runden Galopp und Esther hat ihn sehr gelobt und er sich total darüber gefreut, dass meine Tochter fand, er macht das gut. Und ich freute mich darüber, dass es in meinen Augen den Anschein hatte, dass meine Kinder Jürgen akzeptieren und sich alles zum Guten wenden würde. So kann man sich leider täuschen, aber damals empfand ich das eben so.

Hier sieht man Jürgen im Galopp und wie er sich gerade darüber freut.
Die nächsten Bilder zeigen mich bei meinem unsportlichen Abstieg. Esther meinte, ich soll mit den Füßen zuerst vom Pferd springen. Ich dachte gleich, das kann ich nicht, konnte ich auch nicht und landete unsanft auf meinem Hinterteil.
Marius filmte das und hatte die Idee, dass Jürgen es ins Internet stellen sollte, was Jürgen auch tat. Unser erstes Video bei Clipfish hieß deshalb Platsch, weil es mich halt zeigte, wie ich beim Absteigen vom Pferd falle.
Es war definitiv mein Video, ja extra für mich zu meinem Geburtstag gemacht worden.
Später ließ es ständig jemand löschen, auch andere Videos von Jürgen und mir. Wir dachten lange, das wären mein Ex, Katrin oder mein Schwiegersohn gewesen, aber die waren das nicht .. es war jemand ganz anderes, was ich erst im vorigen Jahr zufällig raus fand .. aber das verrate ich erst dann, wenn ich an dieser Stelle meiner Pferdegeschichte angekommen bin, wer es wirklich war.
Es gibt wirklich kaum etwas Gemeineres als eine hinterhältige Person, die hoch intelligent ist und nach vorn freundlich tut, während sie einem die gesamte Familie auf den Hals hetzt und von der man nicht einmal weiß, warum sie das gemacht hat. Aber man trifft sich immer zweimal im Leben und uns beiden steht das zweite Treffen erst noch bevor.
Aber nun erstmal weiter, nicht mit dem Video, sondern hier zunächst den Fotos von meinem Abstieg, den meine Familie halt Platsch nannte .. wohl zu recht.

Danach traute sich dann Katrin auf Max, mein Ex hatte sie überredet, es doch zu versuchen. Katrin war sportlicher als sie selbst sicher dachte.

Ich weiß nicht mehr genau, wie viele Reitstunden Jürgen und ich zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen hatten. Genommen haben wir nur drei, und die nächsten beiden waren dann auf Nixe und Reno. Es war so schön, gemeinsam mit Jürgen auf meinen eigenen Pferden zu reiten, die ich meiner Tochter für ihre Reitschule natürlich gern gegönnt habe, aber doch nicht so, dass man mir später verbieten würde, meine eigenen Familienpferde überhaupt besuchen zu dürfen und sie dann auch noch hinter meinem Rücken, als ich in großer Not war, eiskalt zu verkaufen, genau wissend, dass ich kein Geld für einen Anwalt habe, um mich dagegen zur Wehr zu setzen.
Ich habe davon nur wenig Bilder, leider. Ich habe ja auch nicht gewusst, dass plötzlich alles mit so entsetzlich viel Hass und Hinterhältigkeit zerstört würde, was wir gerade begonnen hatten aufzubauen.
Ich hätte meinem Mann und Katrin gegönnt, glücklicher zu werden als wir beide es waren, denn wir haben nie zusammen gepasst und hätte mir gewünscht, dass meine Familie auch Jürgen und mir das gleiche gönnt und vor allen Dingen, dass wir eine Familie bleiben und sogar Vanessa und die Kinder wieder hätten integrieren können. Leider sollte es nicht so sein. Am Tag vor unserer geplanten 4. Reitstunde klingelte dann das Telefon .. aber das erzähle ich Euch dann an der Stelle, wo es hingehört und auch, wovon dieser Anruf, der alles zerstörte, handelte. Nun nur noch die Bilder von Jürgen und mir beim Reiten mit Nixe und Reno.

Eine Erinnerung, die mir immer im Gedächtnis und im Herzen haften bleiben wird, als etwas, das einfach schön war und wo ich unendlich glücklich gewesen bin.
Und ich glaube, meine kleine Tochter war das damals auch, das möchte ich dazu sagen.

Tja .. wir verbrachten damals eine insgesamt recht unbeschwerte Zeit. Ich war damit einverstanden, dass mein Ex mir statt 600 Euro Unterhalt, der mir zustand, nur 400 bezahlte, lebte ja dann auch schon mit Jürgen zusammen und hatte meinen Nebenjob in der Gärtnerei gegenüber Esthers Reiterhof. Eine meiner damaligen Kolleginnen sollte Nixe bei Esthers erster offizieller Reitershow reiten und ich habe mich oft mit ihr unterhalten. Es ist aber nicht sie, die Nixe gekauft hat und nun mit ihr das erste Westernturnier, von dem ich weiß, geritten ist. Schade. Wir beide haben uns damals als Kollegen gut verstanden.
Chiwa hatte einen leichten Reheschub und Esther begann damals, vorsichtig auf Prima zu reiten, was sich aber als schwierig erwies, das habe ich gesehen.
Ich freute mich sehr auf diese Show von meiner Tochter, die Anfang September 2007 stattfinden sollte und Jürgen auch. Wir beide meinten wer weiß, vielleicht können wir ja nächstes Jahr auch was machen und dabei sein .. wäre toll gewesen, aber nun ja. Es hat nicht sollen sein.
Was uns allerdings während Chiwas Hufreheschub bei Esther auffiel war, dass mein Ex und mein Schwiegersohn begannen, uns irgendwie böse anzuschauen, wenn wir da waren, aber wir hatten keine Ahnung warum. Wir wissen das genau genommen auch bis heute nicht genau, wir haben nur deren Blicke beobachtet und damals ging ich davon aus, es hätte was damit zu tun, dass mein Ex mir ab September keinen Unterhalt mehr zahlen wollte oder konnte … heute vermute ich da ganz andere Gründe.

Dazu aber später .. nun nur noch ein paar Fotos von der ganzen Herde im Sommer 2007.

Mehr demnächst, denn noch freuten wir uns einfach wie die Kinder auf die erste Reitershow in Esthers Stall und darüber, dass wir so ein wundervolles gemeinsames Hobby hatten.

LG
Renate

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